Eiskalte Männerlust


Man(n) nimmt, was man(n) kann. (Wenn schon sonst nichts wächst.)

 
Sa, 30.01.2010 |  link | (5591) | 22 K | Ihr Kommentar | abgelegt: Aktuelles und Akutes



 

Offenbar ist mir's gelungen,

hier einigen von außerhalb den Zugang aufs hiesige Grundstück zu verwehren. Wem nach Anmerkungen oder Kommentaren ist, aber nicht aufs Gelände kommt — bei Exportabel wurde mir ein Plätzchen für Protestnoten gewährt; dort kann man wütend nach einem Schlüssel fürs Burgtor verlangen.

Nieder mit dem Teufelsberg! Freier Blick aufs Mittelmeer.
 
Fr, 29.01.2010 |  link | (894) | 3 K | Ihr Kommentar | abgelegt: Aktuelles und Akutes



 

Im Traum schreiben,

das ist nichts neues für mich. Da habe ich jahrzehntelange Erfahrung. Brillante Aufsätze habe ich früher im Schlaf verfaßt. Anderen erging es nicht anders. Ein Freund und Kollege selig berichtete mir von seinen geradezu traumatischen Bemühungen, die jeweiligen grandiosen Über- beziehungsweise Niederlegungen festzuhalten. Dazu gehörte, daß er sich Zettel und Stift aufs Nachtkästchen legte, um sofort nach dem Erwachen das perfekt Ausgearbeitete zu fixieren. Allerdings hatte er mir nie verraten, wie erfolgreich er dabei war. Selbst mußte ich die bittere Erfahrung machen, nämlich die, daß es keine Möglichkeit dazu gibt. Alles ist entschwunden, hat man auch nur ein Auge geöffnet. Sämtliche traumhaften Texte blieben ein Traum. Nichts blieb als die Erinnerung an etwas Großartiges. Irgendwann habe ich es aufgegeben, habe sie sein lassen, die quasi schlafwandlerische Dichtung.

Sehr lange Zeit hatte ich Ruhe. Doch nun geht das wieder los, mit einem Mal, nach vielen Jahren. Zwei durchträumte Nächte habe ich damit verbracht, herausragende Texte zu verfassen, perfekt ausformuliert, druckreif hat man das früher genannt. Allerdings sitze ich nicht mehr wie einst an meiner guten alten rasenden IBM mit ihren Kugelköpfen, sondern neuerdings liegend am Computer, und es geht auch nichts mehr in Druck — alle möglichen Blogs schreibe ich voll. Ob es daran liegt, daß ich zwei Tage nicht im Internet war? Mir schwant Schreckliches: Entzugserscheinungen.
 
Mo, 25.01.2010 |  link | (2957) | 13 K | Ihr Kommentar | abgelegt: Seltsamkeiten



 







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Jean Stubenzweig motzt hier seit 6562 Tagen, seit dem Wonne-Mai 2008. Letzte Aktualisierung: 07.09.2024, 02:00



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