Justitia als Randerscheinung



Ich beabsichtige auch in Zukunft nicht, mich zum aktuellen politischen Geschehen zu äußern. Aber die Debatte der letzten Tage beschäftigt mich zu sehr, vor allem, weil sich mir ein geradezu ungläubiges Kopfschütteln eingeprägt hat, ein Gesicht, in das ich fast ein wenig Verzweiflung hineininterpretieren möchte ob der Vorhaltungen gegen den, zu dem es gehört: Gerhart Baum. Er ist Gegner des Kaufs der widerrechtlich angeeigneten Daten aus schweizerischen Banken durch die deutsche Bundesregierung. Mich empört das nicht, weil ich Angst um ein in der Schweiz steuerrechtlich illegal angelegtes Vermögen hätte. Es verbittert mich, daß diesem Mann (sowie anderen) vorgeworfen wird, was den meisten offensichtlich abhanden gekommen ist: Rechtsempfinden. Vom Argument des Vergehens gegen den Datenschutz mal abgesehen, um den er sich nun wahrlich verdient gemacht hat, auch ich bin der Meinung, daß derjenige sich schuldig macht, der geklautes Material kauft. Der ehemalige Bundesinnenminister und als Rechtsanwalt tätige Baum weist vor allem darauf hin, daß dies Folgeentwicklungen zeitigen könnte, die irreparabel sind. Wie soll in Zukunft noch wirkungsvoll für den Schutz von Daten gestritten werden, wenn jedes pickelige Ganovenpfeifchen in seiner kleinen, ihm anvertrauten Dienststelle einfach ein bißchen was oder noch etwas mehr auf eine CD kopieren und für sattes Geld verhökern darf — und das auch noch an höchste Stellen? Es muß andere Möglichkeiten geben, an Steuerhinterzieher heranzukommen. Wer sich aus dem Staub machen will mit seinem Geld, dem wird es ohnehin gelingen. Und es wird sie geben, denn auch die schweizerischen Banken werden nicht umhin kommen, den Rest des insularen Status' ihres Ländchens dranzugeben, will es nicht vollends erdrückt werden. So, wie es hier gehandhabt wird, entstehen nur trotzige, geradezu kindische und lächerliche, köppelartige Reaktionen, für die auch noch aus einer Ecke heraus applaudiert wird, aus der heraus der olle Willem Tell für einen unangreifbaren Götzen gehalten wird, und mag er noch so Legende sein.

Ist eigentlich alle Besonnenheit dahin? Oder gilt Rechtsempfinden mittlerweile als leicht romantizistische Randerscheinung? Dann darf man sich nicht weiter wundern.


Nachtrag: Soeben lese ich via Kritik und Kunst im Lawblog — das war an mir vorbeigegangen — «Das Bundesverfassungsgericht hat in einer heute veröffentlichten Entscheidung ausdrücklich festgestellt, dass Beweise verwertet werden dürfen, auch wenn sie auf rechtswidrige Weise gewonnen wurden.» An meinem Rechtsverständnis ändert das nichts. Wenn ich an die Berichte des Parlamentarischen Rats zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland denke, in die ich mich in den Siebzigern einmal vertieft hatte, wird mir ohnehin ganz anders, was aus alldem geworden ist ...
 
Fr, 05.02.2010 |  link | (3720) | 19 K | Ihr Kommentar | abgelegt: Seltsamkeiten


charon   (05.02.10, 05:20)   (link)  
wertester! also ich haette gar nichts dagegen, wenn sie sich auch kuenftig politisch aeusserten. das koennte lehrreich sein. verlieh gerhart baum nicht schon vor zwanzig jahren (wenn nicht schon fruehr auch unter schmidt, aber da stand er wenigstens einem ministerium vor) einer stark schrumpfenden minderheit die stimme, wenn fragen des rechtsempfindens und der rechtsstaatlichkeit beruehrt wurden?

fuer eine gute schlagzeile im boulevard und ein paar hundert millionen, ist die nahezu diskussionsfreie preisgabe von grundsaetzen der rechtsstaatlichkeit in der tat ein hoher preis.

gespannt bin ich auch auf die reaktion der datenberaubten banken in punkto mitarbeiterueberwachung.




jean stubenzweig   (05.02.10, 05:44)   (link)  
Dem ist so.
Ich habe im Fernsehen Baums Gesicht gesehen. Er war schier fassungslos. Und ich meine das beurteilen zu können, da wir uns, wenn auch in anderer Sache und eine Weile zurückliegend, mal miteinander im Gespräch befanden.

Mir ist immer noch schlecht, nein, es wird immer ärger (siehe meinen Nachtrag oben).


nnier   (05.02.10, 09:10)   (link)  
Sie haben da sicher recht
Es scheint sich darin eine ungute "Der-Zweck-heiligt-die-Mittel"-Haltung auszudrücken. Allerdings frage ich mich, ob das Rechtsempfinden nicht mindestens genauso darunter gelitten hat, dass z.B. langjährige Arbeitnehmer mit fadenscheinigsten Begründungen entlassen werden, wenn man ihnen auch nur das geringste Vergehen nachweist - egal, wie eventuelle "Beweise" zustandegekommen sind. Und so weiter.

Als Gegenargument wird auch angeführt, dass Staat und Justiz auch sonst mit Ganoven zusammenarbeiten - z.B. im Rahmen der Kronzeugenregelung sowie der angeblich überhand nehmenden "Deals" der Staatsanwaltschaften mit den großen Fischen - oft schlicht aus Gründen der Überlastung.

"Ein Unrecht wiegt das andere nicht auf", das lernt man schon als Kind, und doch bin ich sicher, dass dieses (nicht nur) empfundene Ungleichgewicht eine ganz entscheidende Rolle dabei spielt, dass die Zustimmung zum Ankauf dieser Daten so groß ist.


jean stubenzweig   (05.02.10, 13:51)   (link)  
Kein Zweifel besteht
daran, lieber Nnier, diese Haltung trägt dazu bei. Und sie weicht darüber hinaus das Rechtsempfinden der breiten Bevölkerung auf, wenn die nicht ohnehin längst diesem Meinungsmüll zugetan ist, der den Kriterien unterliegt, Millionen von Fliegen könnten nicht irren. Das bewirkt möglicherweise obendrein so eine «Theorie» der Heimzahlung gegenüber denen, die sich «unmoralisch» verhalten haben. Denn wenn es die da oben tun, haben wir auch ein Recht darauf, das dürfte das Denken sein, das dabei herauskommt. Vorbereitung auf Land unter?

Kronzeugenregelung und was es da sonst noch alles gibt aus «Gründen der Überlastung», das alles ist von einer Perfidie, die mir schon seit langem den Glauben an Rechtsstaatlichkeit genommen hat (das war bislang das einzige, an das ich eine Weile geglaubt habe). Die Tendenz so vieler Politiker allüberall, einen Generalverdacht per Gesetz zu verankern, hat dem Ganzen die Krone ins Gesicht geschlagen. Ich empfinde die Vorstellung abscheulich, daß das Volk dann auch noch nickt, wenn es heißt, jemand, der nichts zu verbergen habe ...

Sie haben richtig gelernt: «Ein Unrecht wiegt das andere nicht auf.» Doch das hat das Haltbarkeitsdatum schon länger überschritten. Nun ist etwas faul im Staate Dänemark.


mark793   (05.02.10, 10:56)   (link)  
Dass das Bundesverfassungsgericht diese zweifelhafte Praxis auch noch explizit absegnet, gibt den verbliebenen rechtsstaatlichen Rudimenten grade noch den Rest. Man fasst es nicht.


jean stubenzweig   (05.02.10, 13:36)   (link)  
Es gibt irgendwo
einen prallgefüllten Bücherkarton an Unterlagen zu meiner recht langen Beschäftigung unter anderem mit dem oben erwähnten Parlamentarischen Rat – ich hatte tatsächlich Überlegungen angestellt, mein ohnehin dringend zu änderendes Leben im Studium der Rechtsphilosophie aufgehen zu lassen (meine Variante der Selbsttheraphie). Aber kurz nach der Krise blieb es dann doch bei meinem Lotterleben, das in heute unauffindbaren Erinnerungen bestens dargestellt ist. Eine Notiz hat es allerdings sogar in den Computer geschafft. Es handelt sich dabei um das Zitat eines Politikers, der diesem Gründungsrat der Bundesrepublik Deutschland angehörte und der danach als Angehöriger des Bundestags und auch als dessen langjährigem Minister nicht unbedingt als Freidenker aufgefallen war. Der rief am 9. September 1948 den Kollegen Gründungsväter der BRD flammend zu:

«Die grundsätzliche Aufgabe, die es zu lösen gilt, ist die Abwehr der Bedrohung der persönlichen Freiheit und Würde des Menschen. Diese Bedrohung ergibt sich zunächst aus der Verelendung der Massen, aus der Herrschaft der Technik über den Menschen, die durch die Verödung der geistigen und seelischen Kräfte eingetreten ist, aus der Umwandlung des Rechtes auf Arbeit in Arbeitszwang und Zwangsarbeit, aus der Übersteigerung des Staates zur Totalität der Lebensregelung und damit zum polizeistaatlichen Terror, zur Diktatur einer frechgewordenen Bürokratie, zum Untergang des Rechtsstaates und zum Triumph der Macht-vor-Recht-Einstellung gegenüber den Menschen, damit letzten Endes zur Vermassung der Arbeitenden und schaffenden Menschen.»


terra40   (05.02.10, 11:43)   (link)  
Rechtsverständnis
Ich bin ihrer Ansicht und teile ihre Auffassung. Die Regierung meines Landes beabsichtigt nun der deutschen Behörden diese cd mit den illegal gesammelten Steuerdaten ab zu kaufen, weil auch Steuersünder aus meinem Lande die Ehre haben auf dieser cd zu erscheinen. Das nenne ich einen Doppelsünde oder Hehlerei.
Gruß, T.


jean stubenzweig   (05.02.10, 14:15)   (link)  
Ihr schönes Heimatland
hat doch eine große Handelstradition, da wundern wir uns doch nicht weiter. Und im Zuge der kleinen Globalisierung, sprich schöne Runde Alte Welt, können die Niederlande das Scheibchen ja gleich weiterverhökern. Griechenland wäre doch sicher ein Interessent. Mit dem Erlös könnte man in Athen eventuell ein paar dieser erhöhten Bankzinsen bezahlen, mit denen die (auch deutschen) Geldinstitute nun Krisenkasse machen – vorausgesetzt, es kommt auch alles an.


vert   (05.02.10, 14:49)   (link)  
dann ätze ich mal los: wenn man jetzt in der schweiz von "geschäften mit kriminellen" spricht, vergisst man gerne, dass das ganze eigene wirtschaftssystem genau darauf aufgebaut ist. wenn dem nicht so wäre, wären diese daten jetzt gar nicht auf einer cd.

alleine die putzige bezeichnung "steuersünder" im gegensatz zu "raubkopierern" regt mich auf.
leute, die hunderttausende am fiskus vorbeischieben vs. datendownloader (raubmerkmal=gewaltsamer diebstahl).
interessante gewichtung
an solch semantischen verschiebungen verzweifle ich schon deutlich länger.

aber sie haben natürlich ansonsten alle recht.


jean stubenzweig   (05.02.10, 23:39)   (link)  
Diese oder diese
Daten – es ist längst alles mögliche in Umlauf, mit denen viel kriminelles Geld gemacht wird. Ich warte darauf, daß aus Gründen effektiverer Wirtschaftlichkeit demnächst, ähnlich anderer Grundversorgungsinstitutionen, die Finanzämter privatisiert werden. Da käme viel Bewegung in den allseligmachenden Handel.

Daß das schweizerische Wirtschafts-, vielleicht besser Bankensystem – was ich davon halte, habe ich unten und oben angeführt – darauf aufgebaut ist, ist nicht erst seit vergangenem Jahr bekannt. Auch die deutschen Regierungen wußten davon. Bislang haben sie sich nicht weiter daran gestört. Nun haben wir die Zeit der knappen Gelder, unter anderem deshalb, weil eben diese Banken, nicht nur die schweizerischen (fünf Milliarden alleine die größte deutsche Bank inmitten dieses Trümmerfeldes), tun und lassen konnten, was sie wollten und für den angerichteten Schaden auch noch belohnt wurden. Und nun greifen die Regierungen, die Mitverursacher dieser Bombenkrater sind, zu ebenso fragwürdigen Mitteln, die ein paar Löchlein am Straßenrand auffüllen helfen und die ich diesseits der Grenzen ohnehin für aktuelle populistische Augenwischerei oder Ablenkungsmaßnahmen halte.

Für diese Art der «semantischen Verschiebungen» sind letztendlich ebenso die Geber der Gesetze zumindest mitverantwortlich, wenn auch notwendige, Klarheit schaffende Unterscheidungen zwischen «Hinterziehern» und «Betrügern» oftmals im Diffusen alltäglichen Sprachgebrauchs untergehen. Und diese rechtlichen Ungleichgewichtungen gehen auch insofern auf ihre Kappe, als sie die juristische Apparatur dafür schaffen. Das scheint mir das Problem – es werden angefaulte Wurzeln überkront, weil (bewußt) keine Zeit mehr für eine umfassende Diagnose und Therapie ist. Das mag daran liegen, daß das Rollen der Köpfe zu weit zurückliegt und man sich endlich wieder nach den höfischen Festivitäten sehnen darf, in denen es wenigstens ein Stückchen Brioche gibt. Weshalb so viele auch die politischen Parteien wählen, die ihnen via System – so es denn eines ist – diese Hoffnung auf ein besseres Leben vermitteln.

Das ist schon wieder ziemlich viel alles andere. Ich weiß schon, weshalb mir die aktuelle Politik nicht unbedingt liegt. Die führt mich allzugerne vom Faktischen weg. Ich bin eben kein Marktwort.


monopixel   (05.02.10, 15:32)   (link)  
Das einzig coole an Gerhart Baum, ist seine Brille. Und das ist wohl nahezu unbestritten.
Zum Thema der Daten-CD haben Sie ja nochmal die rechtliche Seite nachgeschoben. Allerdings muß man sich immer mal das natürliche Rechtsempfinden zu Gemüte führen, bevor man urteilt. Manchmal auch, um zu einem anderen Ergebnis zu kommen oder das Ergebnis durch das Bauchgefühl bestätigt zu wissen.
Letztlich geht es hier ja nicht darum, daß ein Kleinverdiener sich von seinem Nachbarn die Fliesen ins Bad kleben lässt und diese Arbeiten ohne Rechnung bezahlt und dadurch Steuern hinterzieht. Nein, in diesem Fall geht es um die größeren Fische, die soviel verdienen, daß sie alle Möglichkeiten auch eben die illegalen ausschöpfen, um Ihren Solidarbeitrag zum am Laufen halten des Staatsmotors vorzuenthalten. Dies ist nicht nur moralisch verwerflich, sondern geht mal so richtig ins Geld, da diese Leute meist auch mehr vom Staat profitieren als jeder faule Hartz-IVer (ich habe damit nicht gesagt, das alle Hartz-Iver faul sind!).
Und letztlich darf man an die letzte erkaufte CD mit Steuersündern denken, die Herrn Saubermann Zumwinkel ans eher unscharfe Messer der Steuerjustiz lieferte. Es war auch genau der Zumwinkel, der nach dem Verfahren mit dem blauen Auge davon kam und der Zumwinkel, der sich nach einem halben Jahr seine Rentenbezüge auf einen Schlag auszahlen ließ.
Wenn die Regierung nur einen Funken Ehre unter ihren (Wahl-)Lügen-Jackets trügen, dann würden sie nicht nur die CD sofort kaufen, sondern auch mit aller gebotener Härte gegen die Sünder vorgehen. Jedem einzelnen braven Bundesbürger zieht man ja auch bei jeder besten Gelegenheit die Haut über den Buckel.
Und noch eins zu den selbstgefälligen Schweizern, die sich ja sehr auf den Schlips getreten fühlen, wenn man ihrem Bankgeheimnis zu Leibe rücken will. Wieviel Gelder lagern dort eigentlich für zukünftige Staatsstreiche, Terrorakte und so weiter? Und wie war das damals mit den ganzen Geldern der jüdischen Bevölkerung in Deutschland. Zu schade, daß in dieser Debatte nicht mal jemand den Finger in die Wunde legt, wenn sich einige Schweizer sehr weit aus dem Fenster lehnen und die Deutschen als Nazis verunglimpfen.


jean stubenzweig   (05.02.10, 17:27)   (link)  
Bauchgefühl?
Sie können mit dem Bauch fühlen? Man kann darin Schmerzen haben, dann tut's weh, aber vom Kopf her. Ob man mit dem Bauch zu Ergebnissen gelangen kann, daran habe ich meine Zweifel. Ich benutze für so etwas meinen Verstand. Und manchmal spüre ich instinktiv, das etwas nicht in Ordnung sein könnte mit mir. Dann denke ich darüber nach. Oder ich besaufe mich, in der (durchweg trügerischen) Hoffnung, der Suff könnte alles wieder ins Lot bringen. Doch das bringt meistens ein unangenehmes Gefühl mit sich, nicht nur im Bauch – So, das war jetzt mindestens so «cool» wie Ihr möglicherweise fundiertes Urteil über Brillen und Menschen.

Sie haben offensichtlich meinen Beitrag nicht oder anderswo gelesen. Denn ich habe nicht «die rechtliche Seite zur «Daten-CD [...] nachgeschoben», sie ist das Thema an sich. Darum geht es mir: um das Recht. Und um mein Empfinden dafür, daß es sich in der Auflösung befindet. Was ist denn das, dieses «natürliche Rechtsempfinden», das man sich «zu Gemüte führen» soll? Bevor man urteilt? Ich kann damit nichts anfangen.

Es fühlen sich auch sicherlich nicht «die Schweizer» auf den Schlips getreten, wie ich die auch nicht alle für «selbstgefällig» halte, weil man ihnen an ihr Bankgeheimnis will. Es gibt viele Schweizer, die nicht nur nichts dagegen hätten, sondern dessen Auflösung seit längerem nachgerade fordern. Vermutlich, weil sie der Meinung sind, daß hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Aber das zu ändern, ist Sache des gültigen Rechts, hier des schweizerischen. Da sind ein paar Bankmenschen, denen dieses Vorgehen nicht behagt. Daß die sich dabei auf das Recht berufen, ist ihr gutes schweizerisches Recht. Ob sie das deutsche kennen, das eine solche (von mir kritisierte) Vorgehensweise zuläßt, steht auf einem anderen Blatt (siehe oben); sie werden vielleicht nachsitzen müssen.

Auch ich bin für Bestrafung von Tätern. Aber erst nach einem rechtsgültigen Urteil. Ob ich mit dem einverstanden sein werde, darüber entscheidet dann mein Rechtsempfinden. Und das sagt mir, da sind wir wohl einer Meinung, hier wurde bereits mit zweierlei Maß gemessen. Was wiederum unrechtsmäßig ist. Denn vor dem Gesetz sind alle gleich. Und daß das Gesetz vorliegt, daran kann wohl kaum gezweifelt werden. Wer möchte, daß es geändert wird, daß sich überhaupt etwas ändert, kann dies beeinflussen, indem er beim nächsten Mal andere Politiker wählt oder kerzengerade selber in die Politik geht. Beides ist sein gutes Recht.

Alles andere ist alles andere.


charon   (05.02.10, 17:46)   (link)  
natuerlich sollen brecher von recht und moral bestraft und meinetwegen auch an den pranger gestellt und angespuckt werden. es duerften in der mehrheit ja nicht die sympathischsten zeitgenossen sein, deren songs auf der cd eingebrannt wurden.

ich persoenlich will gerne an den "guten staat" glauben, aber das entlaesst diesen nicht aus der verantwortung, sich in seinem handeln den eigenen rechtsstaatlichen grundsaetzen zu vergewissern.

bekanntermassen ist die liste der vergehen lang, sehr lang - der ankauf illegal erstellter datensaetze ist dabei nur eines unter vielen.

andereseits koennte ein geschaeft draus werden, ein internationaler abnehmermarkt scheint immerhin vorhanden zu sein.




jean stubenzweig   (06.02.10, 03:55)   (link)  
Schweizdeutscherisches
«Ist das von Christoph Blocher?», rate ich, um mich gleich zu korrigieren. «Nein, warten Sie, auf so was kommt nur Toni Brunner. Wenn er gut drauf ist. Oder allenfalls noch der Mörgeli. Wenn er sich über die Deutschen lustig machen will.»

Die Hintergründe erklärt Frau Zappadong.

•••

«Wenn unsere amerikanischen Verbündeten alle unsere Kontobewegungen sehen wollen, dann dient das der internationalen Sicherheit, und die muss Vorrang haben. Auch vor der Verhältnismäßigkeit, natürlich. Nein, ich sage doch, da verwechseln Sie etwas. Die Schweiz ist noch kein Schurkenstaat.»

Alles weitere bei Zynæsthesie.


ulfur grai   (06.02.10, 12:22)   (link)  
Selbstbezichtigung
Ich habe Grund, mich selbst zu bezichtigen. Eine Befürchtung, die hier in dieser Debatte geäußert wurde, trifft auf mich zu: mein persönliches Rechtsempfinden hat im Lauf der Jahre gelitten und mißt nicht mehr unbedingt mit unveränderlich gleicher Latte, sondern es bezieht, ich muß es zugeben, gegebenenfalls relativistisch den Status der Delinquenten mit ein.

Nachdem unsere Staatsführung wiederholt, seit langem und in immer größerem Ausmaß Recht beugt bis sie vom Bundesverfassungsgericht zurückgepfiffen wird (oder auch nicht), zweierlei (Straf-)Maß anlegt (indem sich Reiche in immer zahlreicheren Fällen von Strafverfolgung freikaufen können zum Beispiel) und auf der anderen Seite unser aller Privatleben unter Generalverdacht stellt und immer schamloser aushorcht und ausspioniert, will mein Gefühl für Recht und Gerechtigkeit nicht ausgerechnet dann auf die Barrikaden gehen, wenn dieselbe Staatsführung nun einmal mehr illegitim handelt, indem sie einem Dieb und Hehler Daten abkauft, die aber andere (und größere) Kriminelle vorübergehend ins Schwitzen bringen könnten.
Den Glauben an die Rechtsstaatlichkeit haben Sie nicht allein verloren, lieber Stubenzweig, und in der Tat ist etliches faul im Staate D. Da das so ist, mag ich aber nicht ausgerechnet einen rechtlich bedenklichen Kauf von Informationen über die Vergehen von echten Kriminellen in z.T. beträchtlichem Ausmaß zum Anlaß nehmen, um den Schutz unserer Rechtsstaatsruine über die Verfolgung solcher Straftäter zu stellen, von denen etliche sicher in die Kaste derer gehören, die einen Kaugummimundraub bedenkenlos als willkommenen Vorwand nehmen, langjährige und verdiente Mitarbeiter in die Arbeitslosigkeit und die von unseren Steuern bezahlte HartzIV-Verelendung zu schassen, während sie selbst unserem gemeinsamen Steueraufkommen Millionen stehlen. Ich hörte heute morgen im Radio von einer Selbstanzeige, bei der es nur in diesem einen Fall um mehr als 4 Millionen Euro hinterzogener Steuern geht! Da hat doch mehr als deutlich einer den längst übervollen Hals immer noch nicht voll genug gekriegt und sich einen Dreck um soziale Verantwortung und Solidargemeinschaftsdenken geschert.
Wenn ich mir in diesem Zusammenhang zu Gemüte führe, wie der Staat einerseits gerade bei Zigtausenden von kleinen Rentenempfängern durch einen von ihm selbst verursachten Rechenfehler zuviel ausgezahlte Bagatellbeträge wieder eintreiben will und andererseits Zumwinkels & Co. in zum Himmel stinkenden außergerichtlichen “Deals” kaum geschoren läßt, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, daß der Staat selbst nicht mehr nach einem Recht urteilt, sondern nach der uralten Devise: Die Kleinen hängt man, und die Großen läßt man laufen.
Justitia soll nicht Partei sein und deshalb mit verbundenen Augen, d.h. unter Absehen von der Person, urteilen, doch tut sie das in unserem Land schon lange nicht mehr, wenn ihre Allegorie denn nicht schon immer eine das Volk beruhigende Chimäre sein sollte. Und ist nicht spätestens seit der erstmals von Rousseau formulierten Theorie vom Contrat social Gerechtigkeit als nichts Absolutes erkannt, sondern als Bestandteil des Gesellschaftsvertrags etwas, das von den verschiedenen Mitgliedern einer Gesellschaft ausgehandelt wird, mithin ein auf Interessen zurückgehendes relatives Verhandlungsergebnis? Ich erinnere an den Rechtswissenschaftler Hans Kelsen: „Die Bestimmung der absoluten Werte im allgemeinen und die Definition der Gerechtigkeit im besonderen, die auf diesem Wege erzielt werden, erweisen sich als völlig leere Formeln, durch die jede beliebige gesellschaftliche Ordnung als gerecht gerechtfertigt werden kann.“ (H.K. Was ist Gerechtigkeit, 1975, S. 18)
Gleichheit vor dem Gesetz aber ist eine Voraussetzung für Gerechtigkeit, die mir in unserer Gesellschaft immer fragwürdiger zu werden scheint.

So viel dazu vor mich hin gedacht (und vielleicht zu unbedacht hier geäußert). Ein marginales Postskriptum sei mir noch verstattet: Ihre schon seit Carl Sagan populäre Ablehnung des “Bauchgefühls” würde ich so nicht mehr aufrecht erhalten. Vor fast zehn Jahren schon veröffentlichte die Zeitschrift GEO ein Themenheft mit dem Titel “Wie der Bauch den Kopf bestimmt”. Es ist leider vergriffen, aber einiges Aufschlußreiche daraus läßt sich noch im Netz nachlesen. Zitat: “Kein Kollege lacht heute mehr, wenn Emeram Mayer, der Neurogastroenterologe und Professor für Physiologie, in den so überraschend umfangreichen Nervenfasern, die das kleine mit dem großen Gehirn von unten nach oben verbinden, quasi das biologische Korrelat menschlicher "Bauchgefühle" sieht - und der Intuition. Sie entsteht aus der Wechselwirkung der zwei [!] intim verschalteten Gehirne. Als Resultat postulieren Forscher eine "Emotions-Gedächtnis-Bank" im Kopfhirn, die alle hoch gesendeten Reaktionen und Daten des Bauches sammelt. Etwa jene unangenehmen Sensationen bei stark beängstigenden Situationen... Jedes Mal, wenn der Mensch eine Entscheidung in einer ähnlichen Situation fällen muss, basiert diese nicht nur auf intellektuellen Kalkulationen, sondern wird massiv von jenen unbewussten Informationen aus dem gigantischen Katalog von gespeicherten Emotionen und Körperreaktionen mitgeprägt... Unsere Evolution sei deshalb so erfolgreich, weil Emotionen - ob negativ oder positiv - uns erlauben, bessere Entscheidungen zu treffen.” - Aber das ist wieder ein anderes Thema.
http://www.geo.de/GEO/mensch/medizin/686.html?p=1


jean stubenzweig   (07.02.10, 06:07)   (link)  
Widerspruch
melde ich hier nicht an. All dies ist mir bekannt, und ich sehe es nicht anders als Sie (und andere). Daß Sie obenstehende mehr oder minder leichte Wutausbrüche moderieren und untermauern, belegt einmal mehr die Art und Weise, die ich an Ihnen schätze. Es wird meine Sichtweise nicht verändern, aber es ist eine Tonlage, der ich lieber zuhöre. Daß punkiger Rock nicht unbedingt zu der von mir bevorzugten Musik gehört, mag ein wenig zur Erklärung beitragen. Am Alter liegt's nicht unbedingt. Ich bin eben irgendwie anders aufgewachsen. Und als vor ein paar Jahren ganz bestimmte Ereignisse in mein Leben hineinspielten, förderten die auch noch ein leicht einsiedlerisches Verhalten, das unter anderem einen Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben mit sich brachte, das dem Beruf anhing. Ich habe diese ganzen eitlen Schwafeligkeiten und Oberflächlichkeiten nicht mehr ertragen. Und einige waren froh über den Abgang dieses Langweilers vom Rand des Laufstegs. Es gibt Menschen, die das Stillstand nennen. Nun gut, dann bin ich eben stehengeblieben.

Eine Zeitlang war ich in einer Wählerinitiative tätig, wenn auch lediglich im nicht übermäßig geschätzen Randbereich der Kultur; von der auch damals schon kaum noch jemand an das dachte, was der olle Brockhaus in seiner Enzyklopädie irgendwann als die Gesamtheit der Lebensäußerungen eines Volkes definierte. Zuvor hatte ich mich politisch nie sonderlich gezielt betätigt, sieht man davon ab, daß nach den Zeiten, als ich um 1964 via Berlin, wahrscheinlich, weil es eine Insel war, ins Land kam, man gar keine andere Wahl hatte, politisch zu denken und in gewisser Weise auch zu handeln, wollte man bemüht sein, bei der Beendigung dieses Desasters mitzuwirken. Dann kam die Ära Brandt. Als dieser aufrechte Mann seinen Hut nahm, obwohl andere den ihren hätten nehmen müssen, bat man mich, an der Wiederherstellung dieser erfreulichen demokratischen Entwicklung mitzuwirken. Das Ergebnis ist bekannt. Vielleicht hat mein Engagement nicht ausgereicht. Ein Kämpfer war ich allerdings ohnehin nie, und mit der sogenannten Breitenwirkung habe ich mich immer ein wenig schwergetan. Die Neigung, mich auf eine Insel zu flüchten, war wohl zu ausgeprägt. Gründe dafür wird es wohl geben. Nun befinde ich mich seit einiger Zeit vollends auf einem Eiland, das ich auch nicht mehr verlassen werde. Manchmal schaue ich hinüber zum Festland und versuche einen Blick zu erhaschen auf diese blühenden Landschaften, die ich allerdings völlig anders assoziiere als der Herr, dem die Wähler seines Landes über eine dann doch schon wieder erstaunlich langwierige Phase die Gelegenheit gaben, eine Wende einzuleiten, die, von ein paar Mäanderchen abgesehen, kerzengerade in die Rhöndorfer Philosophie zurückführen sollte. Dieses Herrn sogenannte Enkel und Nichten, immer wieder aufs neue und bis zur teilweisen Selbstzerstörung einzelner Abteilungen neu hineingewählt in die parlamentarische Demokratie, mittlerweile von ein paar Urfrischen kräftig unterstützt, haben daraus ein Land gemacht, wie Sie es schildern. Und wie ich es ebenfalls kenne. Nie möchte ich auf dieses Festland zurück.

Es ist wohl diese romantische – nicht romantizistische – Ur-Sehnsucht, die mir innewohnt, bei der es mir nie auch den Blick auf die Aufklärung verstellt hat, die heutzutage allerdings nur noch als ein Rudiment namens Fakten Fakten Fakten zu existieren scheint. Hin und wieder taucht der eine oder andere Poltiker auf, der mich an eine Vergangenheit auf dem Festland erinnert, in der noch nicht marodierend durch die Gegend gezogen wurde. Es sind solche, die Charon weiter oben so charakterisiert hat, die «... einer stark schrumpfenden minderheit die stimme, wenn fragen des rechtsempfindens und der rechtsstaatlichkeit ...» eine Stimme verliehen haben. Das ist für mich das Maß. Da mag man mich als weltfremd bezeichnen, es ist mir wurscht. Ich bilde mir eben ein, eine Insel zu sein. Wenn ich mir auch durchaus im klaren darüber bin, daß das nicht möglich ist, etwa in der Intention von Johannes Mario Simmel – der im übrigen einer dieser Aufrechten war, da beißen seine Bücher keinen Faden ab – oder anderer: Niemand ... . Träumer darf man mich, Kelsen hin, Rousseau her, meinetwegen auch nennen, einen, den es immer wieder von einem Projekt träumt, das unvollendet ist. Ich weiß nicht, ob ich mich dafür entschuldigen muß. Aber ich ziehe meine Lehre daraus und lasse es, wie bereits angemerkt bzw. -gekündigt, bleiben, mich zur Politik zu äußern. Ich bin davon einfach zu weit weg.


Zu Ihrem Postskriptum:
Bauchgefühl. Nun ja, Ich will ja durchaus einsichtig sein, zumal mein Wissen sich nicht auf dem neuesten Stand zu befinden scheint. Aber in diesem Zusammenhang kriege ich das nicht begradigt: «Manchmal auch, um zu einem anderen Ergebnis zu kommen oder das Ergebnis durch das Bauchgefühl bestätigt zu wissen.» Das erinnert mich an die dynamische Reporterin im jugendlichen, bisweilen durchaus recht kurzweiligen «Wissensmagazin» von arte, die während einer Sendung keinen Satz zuende brachte, ohne den Biologen oder Holz- oder Umweltschutzexperten mit weit aufgerissenen rehkitzbraunen Augen nach seinem «Bauchgefühl» in dieser oder jener Angelegenheit zu befragen, etwa so: Was sagt Ihnen Ihr Bauchgefühl angesichts solcher Katastrophen? (es ging nicht um die Schweinegrippe).

Daß sich Carl Sagan konkret dagegen ausgesprochen hatte, das war mir nicht bekannt. Mir war das einmal dahingehend erklärt worden, daß es sich um eine Fehlinterpretation oder auch allzu griffige Formel dessen handele, das aus den asiatischen Kampfsportarten hervorgegangen war, die aus der Kraft der meditativen Selbstdisziplin lebten: das Schambein als Zentrum des Körpers bzw. der damit verbundene Halt. Und wen auch immer ich danach fragte, der sich damit einigermaßen auskannte, bestätigte mir diese Deutung. Das letzte Mal fragte ich vergangenes Jahr danach. Doch auch dann war von Erkenntnissen des «Darmhirns» nie die Rede.

Aber ich habe ohnehin und nach wie vor Probleme mit Begriffen wie Emotionale Intelligenz, die ganz offensichtlich mittlerweile Standard des Denkens sind. Seit längerem anhaltender Stillstand eben. Bei mir. Interessant ist das ohne jeden Zweifel. Allerdings verfüge ich ohnehin über keine sonderlich ausgeprägte Begabung, solche Sätze, die dabei herauskommen und wohl ihrer Griffigkeit wegen allüberall festmachen, auch nach dem dritten Mal des Lesens, zu verstehen: «... wie aktiv mein Bauchhirn ist, wie es streikt, sich mit mir unterhält und mir sagt: Schütze Dich, komm zur Ruhe, das war zu viel.» Möglicherweise ist mein Hirn im Arsch, und ich weiß es nur noch nicht. Aber fühlen tue ich es schon seit längerem.



ulfur grai   (09.02.10, 18:24)   (link)  
Ja, ja, Sie haben hier in den letzten Tagen einige Steine angestoßen und ins Rollen gebracht, da will ich jetzt gar nicht groß noch etwas zu Ihrem nicht angemeldeten Widerspruch schreiben, obwohl sich einige Themen zu vertiefender Ventilierung anböten: Musikgeschmack, Ent- oder Politisierung, (rousseauistische) Inselträume, Schambeine und Darmhirne (die ich entsprechend natürlich erstmal als Dammhirn gelesen habe) oder im Arsch befindliche Hirne etc. pp. -
Ich schreibe Ihnen nur, wozu ihre Antwort bei mir geführt hat: Ich habe mir eine Ausgabe der Gedichte von John Donne bestellt.


jean stubenzweig   (09.02.10, 23:07)   (link)  
An eine Erhöhung
der Einschaltquoten habe ich dabei allerdings nicht gedacht. Es tröstet mich, sie vor allem mit Architektur-Themen herbeigeführt zu haben (über die ich nach wie vor erstaunt bin). Aber auch alles andere gibt mir sehr zu denken. Ich gehe seither noch weiter in mich auf meiner apolitischen Insel. Was allerdings nicht heißt, mich irgendwelchen Göttern zuwenden zu wollen.


jean stubenzweig   (14.09.11, 14:05)   (link)  
Darm denkt autonom,
nicht etwa autark, wie die Moderatorin meinte. Das Gedärmhirn ist schließlich keine wirtschaftliche Einheit.

«Darmhirn und Kopfhirn sind über Nervenfasern miteinander verbunden und unterhalten einen regen Informationsaustausch. Das ‹little brain› im Bauch kann aber auch autonom Reize empfangen und verarbeiten – es denkt und übernimmt die Regie über den größten Teil des gesamten Verdauungsapparats.»

Aber: Bauchgefühl gilt nur für Verbindungen mit dem Gehirn; wie bei allen Organen. Der Darm (Bauch) aber hat ein eigenes Gehirn, das unabhängig vom Kopf steuert. Gefühl ist demnach weiterhin eine kopfgesteuerte Angelegenheit. Es darf weiterhin unterschiedlich gedacht, besser: gemeint werden.

Hirn will Arbeit
DRadio Wissen, 14.09.11, ca. 10.30















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Jean Stubenzweig motzt hier seit 4530 Tagen, seit dem Wonne-Mai 2008. Letzte Aktualisierung: 31.05.2019, 17:51



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