Entdeckung

He sleppt dat em de Buk weh deit, eh dat de Esel twee mol geit.

Kannst di dreihn as du wist, dien Mors blifft immer achtern.

Wo rok is, is ok Fuer se den Monarch und höld sien Zugarr an een 'dampen Perködel.


Einer meiner schönsten Nachschlagwerksfunde der letzten Zeit. Eben nicht nur für Forscher.
 
Di, 23.12.2008 |  link | (1131) | 1 K | Ihr Kommentar | abgelegt: Fundsachen



 

Goethe als Vorleser

Ein schönes Geschenk von hap. Nicht unbedingt wegen irgendwelcher religiöser Festivitäten; damit habe ich's ja nicht so. Er schenkt grundsätzlich gerne. Und hiermit stockt er meine Sammlung zum Herrn Geheimrath auf.


Jean Paul an Christian Otto
[Weimar,] d. 18. Jun. Sonnabends [1796]

Schon an zweitem Tage warf ich hier mein dummes Vorurteil für große Autoren ab als wären's andere Leute; hier weiß jeder, daß sie wie die Erde sind, die von weitem im Himmel als ein leuchtender Mond dahinzieht und die, wenn man die Ferse auf ihr hat, aus boue de Paris besteht und einigem Grün ohne Juwelennimbus. Ein Urteil, das ein Herder, Wieland Göthe etc. fällt, wird so bestritten wie jedes andere, das noch abgerechnet daß die 3 Turmspitzen unserer Literatur einander — meiden. Kurz ich bin nicht mehr dumm. Auch werd' ich mich jetzt vor keinem großen Mann mehr ängstlich bücken, bloß vor dem tugendhaftesten. Gleichwohl kam ich mit Scheu zu Göthe. Die Ostheim und jeder malte ihn ganz kalt für alle Menschen und Sachen auf der Erde — Ostheim sagte, er bewundert nichts mehr, nicht einmal sich — jedes Wort sei Eis, zumal gegen Fremde, die er selten vorlasse — er habe etwas steifes reichstädtisches Stolzes — bloß Kunstsachen wärmen noch seine Herznerven an (daher ich Knebel bat, mich vorher durch einen Mineralbrunnen zu petrifizieren und zu inkrustieren, damit ich mich ihm etwan im vorteilhaften Lichte einer Statue zeigen könnte — Ostheim rät mir überall Kälte und Selbstbewußtsein an). Ich ging, ohne Wärme, bloß aus Neugierde. Sein Haus (Palast) frappiert, es ist das einzige in Weimar in italienischem Geschmack, mit solchen Treppen, ein Pantheon voll Bilder und Statuen, eine Kühle der Angst presset die Brust — endlich tritt der Gott her, kalt, einsilbig, ohne Akzent. Sagt Knebel z. B., die Franzosen ziehen in Rom ein. «Hm!» sagt der Gott. Seine Gestalt ist markig und feurig, sein Auge ein Licht (aber ohne angenehme Farbe). Aber endlich schürete ihn nicht bloß der Champagner sondern die Gespräche über die Kunst, Publikum etc. sofort an, und — man war bei Göthe. Er spricht nicht so blühend und strömend wie Herder, aber scharf-bestimmt und ruhig. Zuletzt las er uns — d. h. spielte er uns* — ein ungedrucktes herrliches Gedicht vor, wodurch sein Herz durch die Eiskruste die Flammen trieb, so daß er dem enthusiastischen Jean Paul (mein Gesicht war es, aber meine Zunge nicht, wie ich denn nur von weitem auf einzelne Werke anspielte, mehr der Unterredung und des Beleges willen,) die Hand drückte. Beim Abschied tat er's wieder und hieß mich wiederkommen. Er hält seine dichterische Laufbahn für beschlossen. Beim Himmel wir wollen uns doch lieben. Ostheim sagt, er gibt nie ein Zeichen der Liebe. 1000000 etc. Sachen hab' ich Dir von ihm zu sagen.
Auch frisset er entsetzlich. Er ist mit dem feinsten Geschmack gekleidet. [...]

*Sein Vorlesen ist nichts als ein tieferes Donnern vermischt mit dem leisen Regengelispel: es gibt nichts Ähnliches.

Jean Paul: Briefwechsel mit seinem Freunde Christian Otto, hrsg. v. E. Förster, 4 Bde., 1829–33 (hier sprachlich angepaßter Auszug)
 
Di, 23.12.2008 |  link | (1760) | 0 K | Ihr Kommentar | abgelegt: Fundsachen



 

Diogenes

durchwandert die alternden Bits und Bytes meines Zentralrechners da oben, kommt mit einem Mal aus den Verstecken der Langzeitspeicher. Vermutlich seit ich gestern diese nur leicht misanthropische oder lediglich andersperspektivische Bebilderung des Daseins gesehen habe, muß ich ständig an ihn denken. Viel wird ihm ja nachgesagt, ganze Anekdotenansammlungen und -illustrationen haben sich ergeben während der immerzu fortschreitenden Zeitläufte. Die Laterne ist im Lauf der Jahrhunderte zum Symbol geworden für diesen Kulturverweigerer; heute würde man ihn vermutlich Hartzvierler nennen oder, etwas euphemistischer, Aussteiger. Mit ihr soll er alle Ecken der Athener Agora ausgeleuchtet haben und auf die Frage, was er denn suche, geantwortet haben: Menschen. Ich suche Menschen. Vielleicht hatte er einfach Hunger.

Frau Merkel und Herr Steinbrück hätten vermutlich nicht unbedingt zu der Gattung gehört, derentwegen er die Marktplätze zu erhellen trachtete. Mit Armenspeisung läßt sich keine Wirtschaft beleben. Der Betreiber muß schließlich Geld verdienen. Ohne ordentliche Zecher und Schlemmer geht da nichts. Und schließlich hat alles mal ein Ende, auch die Antike. Die zu ihrer Zeit vornehmste aller Tugenden, die Gastfreundschaft, mit der jedem Fremden Tor, Tür und Topf offenstand, solchen präromantischen Kram kann man sich schon lange nicht mehr leisten, schon gar nicht nach den Einstürzen der staatsfinanzierenden Altbauten. Es gibt ja auch keine Götter mehr, die gezürnt hätten. Na gut, den Götzen Mammon vielleicht noch, der könnte zürnen ob der Furcht, man könnte ihm auch noch die paar verbliebenen Villen in der Toskana wegnehmen wollen, nur weil die anderen da nichts Anständiges gelernt haben.

Überhaupt scheint, ausgenommen die städtischen Festivitätsmarktplätze, überall die Bescheidenheit Einzug gehalten zu haben. Mir fiel im Osten Hamburgs auf, wie wenig, im Vergleich zum vergangenen Jahr, Buntes an den Häusern und in den Fenstern hängt. Geradewegs könnte man annehmen, dieser Diogenes schleiche überall herum und suche mit seiner Funzel nach Menschen. Nachgerade finster ist's geworden in den Dörfern des Herzogtums Lauenburg und denen des Nachbarkreises Stormarn. Alles ist zu einer Schlichtheit zurückgekehrt, die mich an seltsame Wunder glauben läßt. An einer Besinnung aufs Urprotestantische kann's kaum liegen, ist die Gegend doch ohnehin anders nicht zu charakterisieren. Hat das Christkind obsiegt? Sind am Ende gar die letzten versprengten Kreuzritter aus Nahost zurückgekehrt und haben mit den restlichen Kräften alles rekatholisiert? Nirgendwo ist mehr einer dieser knallroten Limonadenweihnachtsmänner zu sehen.

Aber vielleicht liegt's ja einfach am höheren Stromverbrauch durch bunte Lichtlein? Hoffentlich verarmen jetzt nicht auch noch unsere Energieversorger. Dunkel genug ist's ja bereits jetzt schon.

Ach, ich weiß so wenig.

Vielleicht sollte ich einfach mal was essen.
 
Mo, 22.12.2008 |  link | (3275) | 6 K | Ihr Kommentar | abgelegt: Land.Leben



 

Faschiertes

Alle Lichtlein brennen ... Eine Ergänzung zu Den Zahn ziehen ..., hier aus Zwei Tage.

Ja. Höchst interessant. Sie irren nicht: Fascis, das Rutenbündel der altrömischen Liktoren, das zum Symbol der italienischen Arbeiterbewegung wurde, aus dem der Faschismus entstand, der heute ständig falsch angewandte Begriff. Heute nennt jeder Dahergelaufene jeden dahergelaufenen Arbeitsplatzvernichter Faschist. Also, Faschiertes. Das ist österreichisch. Paßt ebenfalls zur Geographie des Schreckens. Ich kann den etymologischen Zusammenhang leider nicht erklären. Ich vermute jedoch, daß es damit zusammenhängt. Es meint Hackfleisch. Haché. Also volksmundgerecht hachierter Wille zur Macht. Nun denn. Ich für meinen Teil befand mich zu dieser Zeit jedenfalls in einem Stadium, in dem ich spürte, daß das Selberdenken tatsächlich weitaus spannender sein kann als Denkenlassen, also das Repetieren von Wahrheiten, die durch den reinen formellen Akt des Gebets nicht wahrer werden. Nochmal, da wir ja beim Thema sind, Nietzsche, quasi assoziativ: Das Gedankenbild besteht aus Worten, ist etwas höchst Ungenaues, es hat gar keine Hebel, um Bewegungen zu veranlassen – an sich. Nur durch Assoziation, durch eine logisch unzugängliche und absurde Beziehung zwischen einem Gedanken und dem Mechanismus eines Triebes (sie begegnen sich vielleicht in einem Bilde zum Beispiel dem eines streng Befehlenden) kann ein Gedanke (zum Beispiel beim Kommandowort) eine Handlung hervorbringen. Es ist nichts von Ursache und Wirkung zwischen Zweckbegriff und Handlung, sondern dies ist die große Täuschung, als ob es so wäre![1] Und damit meine ich eben auch diesen Glucksmann, der in seinen Meisterdenkern geschrieben hat, «in makabrer Modernität sei Deutschland, kein Territorium, keine Bevölkerung, sondern ein Text und ein Verhältnis zu Texten, die lange vor Hitler aufgestellt» und verbreitet wurden. Die «Einigung durch Texte» sei einhergegangen mit der «Auflösung des Territoriums»[2]. Und wir wie gesagt — unter anderem und bei aller Kontroversität oder vielleicht gerade deshalb — den alles anderen als kakanischen, selbsternannten Obersten Gefreiten damit überhaupt erst verstanden haben — in meinem Fall: begonnen haben zu verstehen. Es mußte also ein Franzose kommen. Ein jüdischer von deutschem Blute noch dazu. Der mir das ins vom Deutschen verdickte Judenblut gekippt hat, um's wieder fließen zu lassen. Sozusagen kurz vor der Thrombose. So ist das!

Didier! Glucksmann — das war vor tausend Jahren! Heute ist er selber ein Oberwahnsinn ...

Dieser Oberwahnsinnige hat in seinen Meisterdenkern, also 1977, immerhin diese denkwürdige Propheterie niedergeschrieben: «Alles, was herumvagabundiert, das ist die Frage. Mitsamt den Juden wird diese ganze kleine Welt veurteilt, die sich dem Staat entziehen könnte, wenn sie über die Grenze geht und bei ihrem Überschreiten die Disziplinargesellschaft vor den Kopf stößt. Das Europa der Staaten versucht alle auszuschließen, die an den Rändern der Gesellschaft leben.»[3]

Damit hat er das Europa aus der Zeit der Nazi gemeint! Das ist Klitterung!

Das ist weniger Klitterung als vielmehr Aktualität oder auch der Nachweis, daß diese Merde-Gesellschaft, die dauernd nach dem Staat ruft, den er ja verrissen hat in diesem Buch — im übrigen ja auch die ganzen aufklärerischen Geistesgrößen Dostojewski oder Schiller oder Hegel oder Proudhon oder wie sie sonst noch alle heißen der Meinung waren, daß Untermenschen wie die Juden ...

Hegel hat die Juden nicht gemeint. Das weißt du genau!

Na ja. Gemocht hat sie jedenfalls nicht sonderlich, und seine Kritik an ihnen hat er drastisch genug geäußert. Was soll's. Und er hat die zu «keiner Entwicklung und Bildung»[4] fähigen Neger mal eben so bezeichnet. Das ist doch daselbe. Die Juden, die Neger und die Schwulen und die Araber ...

Schlechte Polemik ...

Schiller, der Demokrat und Philosemit: Der «nichtassimilierbare Kaftan».[5] Oder aber: «Ist dies auch ein Deutscher?»[6] Wie auch immer — von diesem Glucksmann habe ich mir Nietzsche-Unterricht erteilen und mir nochmal bestätigen lassen: «In dem Maße, wie sie alle vom Staat aus denken, legitimieren sie schließlich die rassistische Überwachung, die der Staat auf seinem Territorium einrichtet.» – Wenn das kein Weitblick ist?! — «Der Jude ist der Inbegriff dessen, der vernichtet werden muß. Entweder weil aus Kleinlichkeit des Geistes der Sinn ihm nicht nach Staat steht» – oder weil er als Staat im Staat seine Funktion als feindlicher Agent erfüllt.[7] Ist das etwa nicht hochaktuell? Ist dieser Glucksmann etwa ein Depp?!

Ah! Ihr, die ihr erlebt habt, wie er und ein paar andere eure Maman Siècle des lumières den Rock angehoben haben, um zu zeigen, daß auch sie, die so sehr verehrte Reine Raison, einen Unterleib hat und nicht nur eine Construction aus Eisen ist oder nur aus Haut und Knochen, die nicht Kinder gebären kann, und sie hat ein wenig philosophisches Parfum français auf euch gesprüht, seither glaubt ihr genauso an ihn wie an die Heiligkeit des Bordeaux, diese Nebelmaschine in einer Comédie für Besserverdienende. Ihr kauft ihm alles ab, auch wenn in der Flasche sich die letzte Auswaschung aus dem Tank aus Stahl befindet, in dem er transportiert wird. Er, Glucksmann, oder andere. Manchmal glaube ich fast, daß das französische Volk recht hat, wenn es auf die Têtes intellectuelles schimpft, weil sie sich so entfernt haben. Oder vielleicht sogar, wie Martin Page es in seinem Buch Comment je suis devenu stupide und nach einem chinesischen Sprichwort geschrieben hat, das völlig zu übertragen sei auf die Intellektuellen: Ein Fisch wisse auch nie, wann er macht Pipi.[8]

Ach, Madame! Schon wieder Tucholsky! Sozusagen in Abwandlung. Na ja, vielleicht hat's Tucholsky in Unwissenheit ja bei den Chinesen abgeschrieben. Aber ich will dem tatsächlich witzigen und klugen jungen Mann aus Paris — bei uns trägt das Buch den Titel Antoine oder die Idiotie — ja gerne Tucholskys Neuschnee zugestehen. Es gibt keinen Neuschnee! Nichts ist mit eigenen Gedanken, alles ist bereits einmal gedacht.[9] Der Jude Kurt Tucholsky hat geschrieben: «Gewisse frankfurter Juden führen täglich ihre Klugheit spazieren. Die bellt munter umher, und an jedem Baum macht sie ein bißchen Pipi.»[10] Was soll's. Madame! Wir kaufen Glucksmann doch schon lange nichts mehr ab! Glucksmann ist doch, im Gegensatz zu vielen seiner französischen Kollegen, gar nicht mehr präsent. Nicht Gott, sondern Glucksmann ist tot. Weil ihm, ganz im Sinne Nietzsches, die Luft ausgegangen ist für die Alternative zum Modell Gott. Von mir aus auch zum Modell Gott in Frankreich. Also lebt Gott zwangsläufig weiter. Nicht nur in Frankreich. Wo er wenigstens was Ordentliches zu essen und zu trinken abwirft und keine vom Militär aussortierten, in fundamentalprotestantische Sterne und Streifen eingewickelten Würstchen vom Plastikschwein. Aber da kommt er ja sowieso her, wie wir wissen. Unser Gott in Frankreich. Wo er immer noch lebt. Wahrscheinlich, weil er seinen Lebensunterhalt selber verdienen muß. Das haben diese ganzen Trottel, die diese Versatzstücke hinausposaunen, ja eben nicht begriffen. Wie gesagt. Der Wille zur Macht. Die ewige Wiederkehr. Übermensch. Et cetera. Nichts haben sie verstanden, diese Kaninchenzüchtervereinsverbandsfunktionäre des linken und des rechten Nationalsozialismus. Glucksmann aber eben schon. Damals jedenfalls, vor fünfundzwanzig Jahren. Mir hat's geholfen. Auch bei seinen Gedanken über den Marxismus. Ich teile sie bei weitem nicht. Da gebe ich ihnen völlig recht. Es ist viel zu sehr aufgeblasener Zeitgeist. Ein früher Postmoderner eben. Oder auch: Glucksmann hat die sogenannte Postmoderne von Jencks — des Literaturwissenschaftlers, wohlgemerkt, sein Bruder Charles hat ihm den Begriff geklaut — aus den sechziger Jahren bereits aufgegriffen und verwurstet, als die Leute bei uns noch glaubten, der Begriff meine, die Post würde jetzt modern bauen. Sehr flockig, quasi mit naßforschem Spirit, Spititismus sozusagen hat er Marx' Idee des Kommunismus abgefackelt. Aber als Anregung stimmen die Gedanken. Zum Selberdenken. Und sie mögen ja durchaus recht haben, wenn sie meinen, Glucksmanns geistiger Schließmuskel — oder der anderer — funktioniere mittlerweile nicht mehr. Doch ich muß dem immerhin entgegenhalten, wenn ich genau darüber nachdenke: Er stellt sich immerhin vor ein kleines, friedliches Volk, das eben keine palästinensischen Kamikaze in Discotheken oder Supermärkte fliegen läßt.[11]

Anmerkungen
1 Friedrich Nietzsche. Sämtliche Werke. Kritische Studienausgabe in 15 Bänden, hrsg. v. G. Colli und M. Montinari, München, Berlin/New York 1980, Fragmente, vol. 9, p 289
2 zitiert nach: Willi Jasper, Der dämonische Held. Der ‹Faust› und die Deutschen – eine verhängnisvolle Affäre, in: Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, 5. Februar 1999
3 André Glucksmann: Die Meisterdenker, Reinbek 1978, p 117; français: Les maîtres penseurs, Éditions Grasset & Fasquelle, 1977; allemand ici
4 ibd., p 119
5 ibd.
6 ibd.
7 ibd.
8 Martin Page: Antoine oder die Idiotie, Roman, aus dem Französischen von Moshe Kahn, Wagenbach Verlag, Berlin 2002, p 73 (auch Buchrücken); français: Comment je suis devenu stupide, Le Dilettante, Paris o. J.
9 Kurt Tucholsky: Es gibt keinen Neuschnee, in: Gesammelte Werke 1925 – 1926, Rowohlt, Reinbek 1811993 (181. Auflage), vol. 9, p 74f.
10 Tucholsky: Schnipsel, G. W., ibd., vol. 10, S, 108
11 Die Ereignisse, auf die hier angespielt wird, fanden in den neunziger Jahren statt.

Gerne empfehle ich den das Thema erhellenden Abriß der Geschichte des Antisemitismus.

Als lesenswert erachte ich auch die weihnachtliche Betrachtung zu Juden- und Christentum von Rudolf Krause, darin ein paar Anmerkungen zu Fichte, Hegel, Kant und Nietzsche.

Zwei Tage • Eine sentimentale Reise • Erzählung

 
So, 21.12.2008 |  link | (1844) | 1 K | Ihr Kommentar | abgelegt: Zwei Tage



 







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