Omnipräsent-autokratisch

Da gibt es jemanden, der zu einer aussterbenden Species gehört, da er das sogenannte gute Buch bevorzugt, da sitzt, liest, sinniert, lange Briefe und vielleicht auch Gedichte schreibt, deshalb keinen Fernsehapparat zuhause stehen hat und trotzdem ab und an hineinschaut, aber wirklich nur dann, wenn da gerade irgendwo ein Gäste- oder Hotelzimmer mit Television herumsteht. Ein solcher schrieb mir vor einiger Zeit. Daraus entspann sich einer feiner Dialogfaden, aus dem wir dann einen Austauschteppich klöppelten. So teilte ich ihm unter anderem mit, durchaus, von Zeit zu Zeit möge man doch seine früher einmal geäußerte Meinung einer Prüfung unterziehen. Daraufhin flatterte dem jungen Manne namens Christian Severin die Musikseele emphatisch auf:

Ich habe mir am Sonntag eine Aufzeichnung von Beethovens Fünfter im Fernsehen angeschaut — und mein Eindruck war schlicht überwältigend. Zwar waren mir die Karajan-Interpretationen der Beethoven-, Brahms- und Brucknersymphonien seit langem bekannt, aber diese gelungene Mischung aus Aggressivität und Schönheit, Vitalität und Erhabenheit, klassizistischer Schlichtheit und barocker Eleganz (alles vermeintliche Gegensätze) übertrafen doch meine Erinnerungen von einst.

Oder haben sich nur meine Hörgewohnheiten verändert, sprich: verfeinert? Beethoven jedenfalls hätte sein wahre Freude daran gehabt: das einleitende Allegro ohne überflüssige Verästelungen, der langsame Satz ein erhebender Trauermarsch, das Scherzo zwischen den Extremen pendelnd, das Finale ein Triumphmarsch sondergleichen. Und erst der Übergang vom 3. zum 4. Satz! Da hörte man den pochenden Rhythmus des Scherzo allmählich im finstersten Moll verklingen, spürte den bislang durchgehaltenen Impetus gleichsam resignieren und sah diesen im Nebel entschwinden, um das plötzliche Hereinbrechen des Finalthemas in strahlendem C-Dur nur um so deutlicher wahrzunehmen!

Was sagt uns dies über Karajan? Daß nicht nur alles Fassade und Maskerade an ihm war; daß «seine» Musik, wie er einmal sagte, eben doch aus seinem Innersten floß und er in erster Linie wohl ein Renaissancemensch war, ein Ästhet, der bei seinen Aufführungen die Wiedergeburt der Antike zelebrierte und deren Schönheitsideal repräsentierte. Und in einem Punkte stimme ich Dir zu: damals, als «junger Wilder», hätte ich mich mit meiner Kritik zurückhalten sollen. Aber man lernt ja bekanntlich nie aus, wie schon Wilhelm Busch wußte: «Also lautet der Beschluß, daß der Mensch was lernen muss; Lernen kann man Gott sei Dank aber auch ein Leben lang.» Ich für meinen Teil bin gespannt, welche Meinung ich wohl in zehn Jahren über Karajan haben werde ...


Sicher hat unsereiner einige Male eine Meinung kundgetan, die vielleicht dann doch nicht so fundiert war, weil's am fehlenden Wissen oder am jugendlichen Ignorieren von Fakten lag. Aber der geneigte Hörer oder Leser wird's mir vielleicht (und hoffentlich) vergeben haben. So er sich überhaupt an mein Geschwätz von gestern erinnert. Gar lang ist's her. Doch im wesentlichen muß ich rückblickend feststellen, daß die Unterschiede zum Denken und Meinen vor dreißig, vierzig Jahren nicht allzu gravierend sind. Und bei einer Meinung steh' ich festgeschillert in der Erden:

Er ging mir noch immer auf die Nerven, als ich die Sendungen auf 3sat und arte anläßlich seines Hundertsten mehrfach gesehen und gehört habe; es galt schließlich, die Meinung zu prüfen. Arg loben tat man ihn und feiern, aber freundlicherweise hat man auf den beiden nicht ganz so unbedingt alles Wahre, Schöne und Gute bekränzenden Kanälen eben auch diesen schrecklich eitlen Salon- und Gesellschaftslöwen mit geehelichtem Mannequin und Porsche und Rennsegelboot und 500 Millionen Vermögen gezeigt und sprechen lassen. Daß er recht karrieristisch orientiert in Nazi-Uniform dirigierte («Es hat mir nicht schlechtgetan»), scheint unsereins beinahe (!) nebensächlich angesichts der Flurschäden, die dieser omnipräsente und autokratische Unterhaltungsindustriepanzer hinterlassen hat. Meine Meinung hat sich nicht geändert. Ich fand ihn früher schlimm, und es geht mir heute nicht anders.

Ich verfüge nicht über das Musikgehör, das mir allzu differenzierende, fachliche Meinungen erlaubt. Doch mich nervte früher schon immer etwas an seiner Kunstturnerei, was auch in den erwähnten Sendungen zum Tragen kam. Wenn ich mich recht erinnere, war es Christa Ludwig (es kann auch eine andere Tenörin gewesen sein), die leicht süffisant darüber berichtete, wie Karajan ein Oratorium derart langsam spielen ließ, daß sie und ihre Kollegin Probleme bekamen. Man einigte sich, den Meister darauf aufmerksam zu machen. Der entgegnete, da müsse er sich wohl andere Sängerinnen «besorgen». Die sopranistische Retoure: Es gebe keine besseren. Worauf der Herr ein wenig flotter zeitlupte.

Das ist mein Problem mit dem musikalischen Zweitverwerter Karajan immer gewesen, weshalb ich seine Platten auch nur in ganz jungen Jahren kaufte: Immer störte mich sein Tempo, da kam ständig das Getragene durch, das alles beseelende. Alles in (s)einer Geschwindigkeit. Der hat mir meinen geliebten Sibelius derart verhunzt, daß ich ihn beinahe gehaßt hätte. Doch man kam ja früher kaum an andere Aufnahmen. Und immer wieder haben sie ihn drangelassen, obwohl es viel bessere gegeben hatte zu dieser Zeit, wie etwa Sir John Barbirolli, der auch Mahler nicht so plakativ dirigierte, nicht vom Mystischen getragen — Ehrfurcht überließ der den Jüngern. Karajan hatte damals alle verdrängt, hatte sich selbst bereits zu Lebzeiten als Kunst im öffentlichen Raum präsentiert. Das nehme ich ihm (und der Musikindustrie beziehungsweise den risikofeindlichen Kulturverwaltern der Heil'gen Musikwallhallen) bis heute übel. Diesen Genius kann ich bis heute nicht erkennen (wobei ich mich auch nicht mehr weiter damit beschäftigt habe, sondern erst nach diesen Sendungen — und diesem Brief — wieder darauf gestoßen wurde):

«Schönheit, Vitalität und Erhabenheit, klassizistischer Schlichtheit und barocker Eleganz.»

Karajan war ein Formalästhet, einer dieser späten und auch noch oberflächlichen Winckelmann-Adepten, dem das Äußere, jawohl, das Klassizistische wichtiger war als das Innere. Er hatte nicht begriffen oder vielleicht eher: wollte nicht begreifen, daß das Ästhetikverständnis sich gewandelt hatte, daß der Begriff Schönheit seit Baumgarten nicht mehr auf die Form zu reduzieren, sondern differenzierter anzuwenden war. Er hat Musik so verstanden, wie er bereits als Jüngerer aussehen sollte: wie seine Totenmaske, innen hohl. Nichts floß da aus seinem Inneren!

Aber vielleicht habe ich tatsächlich zu wenig Gehör. Ich empfinde Musik. Und Musik ist nunmal in erster Linie Gefühl. Ich lasse mich von Musik gerne wegtragen. Früher hat manch einer mich dafür ausgelacht. Es war mir anfänglich nicht immer wurscht, es hat mich durchaus verunsichert. Aber es änderte sich, als solche fachlichen Äußerungen auch von denjenigen kam, die den Kopf schüttelten, wenn ich Konzerte von Alexander von Schlippenbach besucht oder das Jazz Composer's Orchestra oder den gesamten Grieg, eben nicht nicht nur Ases Tod gehört habe. So etwas hielten die dann für «pervers». Es gibt anstrengend-schöne oder auch aufregend stille Perversitäten.

Es ist wohl diese Aversion gegen einen Perfektionismus, der so lange am Niveau herumfeilt, bis es niveaulos geworden ist. Das sogenannt Perfekte dürfte mit der Grund sein dafür, daß ich unter anderem Bach nicht sonderlich mag. Es mag sein, daß ich den Meister nicht verstehe. Aber ich bin von dieser reformatorischen Unterwürfigkeit unangenehm berührt, bisweilen macht sie mich sogar aggressiv. Ich habe was gegen an die Kirchenpforte genagelte Musikthesen. Auch ist mir da zuviel gottesfürchtige Mathematik drinnen, in der heutigen Aufführungspraxis teilweise verlogener lutherischer Kniefall mit -schutz. Bei Glenn Gould überkommt mich dann gar ein technoides Frösteln. Ganz schlimm wird es für mich, wenn er zu den christlichen Festtagen radiodauergenudelt wird. Da lege ich wahrlich anspruchsloser Bequemling tatsächlich andere Musik auf als die angebotene. Aber auf jeden Fall keine Aufnahme mit Karajan als Takt- und Tempogeber. Doch da gibt es ohnehin nur noch Restbestände aus Zeiten, in denen ich mich des öfteren mal geirrt habe.

Im Alter ist man ja glücklicherweise immun gegen Irrungen und Wirrungen. Sie lösen sich völlig unerhaben auf.
 
Sa, 02.08.2008 |  link | (3764) | 15 K | Ihr Kommentar | abgelegt: La Musica


hap   (02.08.08, 16:10)   (link)  
Aua!
Wenn einer zur "austerbenden Species" gehört - sind das die, bei denen sterben wehtut?
Fragt sich -
hap


jean stubenzweig   (04.08.08, 10:56)   (link)  
Au Ihnen!
werter Herr schlußendlicher Redaktor, bin ich immer wieder zu ewigem Dank verpflichtet. Sterben Sie bloß nicht aus!

Unter Deiner ständigen Beobachtung ist mir wohler als unter der anderer.


halfman   (03.08.08, 18:26)   (link)  
Herrlich geschrieben. K.s Vollgasfahrt durch Beethovens 5. empfand ich schon immer als eine besondere Barbarei ( festgeschillert, hehe ).
Musik ist Gefühl, right. Bei Herrn Bach war es eben die Frömmigkeit, die ich ihm glauben mag. Leider später auch übertrieben bis zur Verstiegenheit. Aber ein Bach`sches Flötenkonzert hier vor Ort im Rahmen der "Musik in alten Heidekirchen" finde ich dennoch wunderschön. Der Meister ist allerdings Beethoven.

Dieses erwähnte Lernen funktioniert bei mir genauso mit Büchern und Filmkunst. Es ist spannend, sich selbst dabei zuzusehen.
Da fällt mir ein, daß ich unbedingt mal wieder "Die neuen Leiden des jungen W." lesen muß...

Herr Goulds Technik war atemberaubend, mit seinem "Gefühl" stimme ich auch nicht überein. Erlaubt ist, was man fühlt, oder so. Sie, lieber Herr Stubenzweig, haben mir ziemlich aus der Seele gesprochen, danke dafür.


loreley   (04.08.08, 20:15)   (link)  
Kirchenmusik muss man nicht mögen, aber Bach hat auch viel weltliche Musik komponiert und enormen Einfluss auf spätere Komponisten gehabt. Nicht zuletzt Beethoven schätzte ihn sehr.

Musik ist tatsächlich Empfindung, sie wirkt sehr direkt. Einer der besten Momente des Tages bei mir ist, wenn ich abends das Essen zubereite und dabei Bayern 4 Klassik höre.


jean stubenzweig   (04.08.08, 20:56)   (link)  
Die Bayern!
Ja. Da schwärmt Hans Pfitzinger immer von. Im hohen Norden gibt's sowas nicht. Da ist NDR-Kultur vor: KlassikRadio-Häppchen. Aber dazu sag ich jetzt weiter nichts (mehr). Vorerst.

Und zu Bach habe ich alles gesagt. Wenn mich etwas erschüttert, dann ist's allenfalls eine Orgel und deren Bediener dran. So, wie vor einiger Zeit in der Cathédrale zu Amiens. Aber vielleicht hat es ja tatsächlich am gespielten Bach gelegen. Es klang fast katholisch. Und deshalb war's wohl doch der Organist ...


hap   (04.08.08, 21:56)   (link)  
Keine Angst vor Bach
Nö, man muss sich nicht entschuldigen, wenn man Bach liebt. Oder Brahms. (Aimez-vous Brahms?). Oder Country-Music. Oder Jon Bon Jovi. Egal, wer's macht - Musik ist immer größer als der Musiker, so wie das Geschriebene meist klüger ist, als der Schreiber. Und man lasse sich bloß nicht von Glenn Gould die Freude an Bach verderben. Ich hab mal ein Interview mit dem großen Helden meiner Jugendjahre gelesen, Jack Kerouac, Hoherpriester aller Kiffer der Beat Generation: "Der höchste Mensch, von dem ich was mitbekommen habe, war wohl Johann Sebastian Bach."
Was soll man dazu sagen? Höret - Johann Pachelbel, Claudio Monteverdi und Eric Satie. Es geht immer um Freude, schöner Götterfunken.

"Bald schon sechsuhrzart und dünngefäßig
ist der Abend über dich gestülpt.
Langsam wirst du müde, ungleichmäßig,
bis der letzte Lichtblick auch vergilbt.
Hansa-Servicewellen-Weisen, Simon und Garfunkel,
bong, Utopia daheim/zuhaus -
Leider kurzer Tag und langes Dunkel
darauf geht es aus.
Nichts bedauern, nichts bewahren,
nichts bewegen-wollen-groß, du lernst es
BRAHMS! dreh auf! f-moll!
Nichts so schön wie ohne Eile abzufahren,
heitern Sinnes, allen Ernstes,
unterschiedlicher Gedanken voll."

(Peter Rühmkorf, Ausfahrt Raststätte Ostetal. Aus: Haltbar bis Ende 1999. Reinbek bei Hamburg, 1979)

P. S. Anmerkung: Garfunkel reimt sich bei Rühmkorf auf Dunkel.

P. P. S. Hihihi!
l


loreley   (05.08.08, 08:31)   (link)  
Es gibt Internetradios. Mit diesen Geräten, die nicht einmal so übel aussehen, kann man alles was im Internet gestreamt wird hören.


hap   (05.08.08, 09:27)   (link)  
Internetradios
ja freilich, Bayern 4 kann man aber auch übern Computer, weltweit und sogar in Stubenzweigs hohem Norden hören:
http://www.br-online.de/bayern4klassik/
Da ist rechts ein kleines Kästchen auf der Website: Live hören. Und, oh Wunder, wenn man da klickt gibt's 24 Stunden am Tag das gerade ausgestrahlte Programm von, tja, Bayern 4 Klassik.
Schön, gell?
Aaah, noch ein bisschen Schleichwerbung darf schon sein: In dem Bändchen "Stille Winkel in München" von einem gewissen Hans Pfitzinger gibt's ein ganzes Kapitel über Bayern 4 - ein Radiosender als stiller Winkel!


jean stubenzweig   (05.08.08, 10:55)   (link)  
Internettes Radio
Ich würde liebend gerne Radio France via Computer hören, wenn ich im Norden bin. Das geht aber nicht, da Frau Magenta auf der Leitung steht: sie ist viel zu langsam, maximal 2000. Da würde auch bayern4klassik zur ruckelnden Qual. Für Ihren Heimatsender hat selbstverständlich dieser hyperpatriotische gewisse Hans Pfitzinger Werbung getrommelt. Und nicht nur in seinem Buch.

Das sind die Nachteile des Landlebens. Aber ich will nachsichtig sein. Es gibt in Frankreich Gegenden, in denen man DSL für eine revolutionärsfeindliche Gotteslästerung hält.


jean stubenzweig   (05.08.08, 10:58)   (link)  
Ach, Herr hap
jetzt habe ich Sie doch tatsächlich für Frau Loreley gehalten.

Das Alter. Die Sehkraft, die Spalte.


hap   (05.08.08, 12:18)   (link)  
DSL
Wow, ja klar, Landwirte und ihre Umbewohner brauchen ja keinen schnellen Internetzugang - da könnten sich die Milchbauern noch rascher zum Boykott verabreden. Da sei die magentafarbene Telekuh vor!
Aber ich glaub's einfach nicht, dass 2000 nicht ausreicht für ruckelfreien Audiogenuss. Probieren Sie es doch einfach mal aus, Monsieur Jean!


jean stubenzweig   (05.08.08, 12:32)   (link)  
Wofür
hältst Du mich? Für ein völlig in der Technikromantik angekommenes Landei? Kannst Du Dir tatsächlich vorstellen, daß ich das nicht ausprobiert habe?

Nein, es funktioniert nicht. Es ist ein nerviges Geruckle und Gezuckle. Filmchen et cetera angucken: Ärgernis. Da läßt man's gleich sein. Zumal die Leitung manchmal nichtmal die 2000 hergibt. Gerade sitze ich wieder und harre der Ankunft des Herrn Magenta, der mal wieder herausfinden soll, wo und warum seine Dame partout darauf besteht, auf der Leitung zu stehen. Seit zwei Wochen hat auch noch einer einen Knoten reingemacht. Stundenweise tut sich gar nichts. Vermutlich, weil ein weiterer DSL-Teilnehmer hinzugekommen ist. Es sind Kapazitätsprobleme. Es lohnt sich einfach nicht, in so ein 150-Seelen-Kaff ein dickeres Kabel zu verlegen.

Und wechseln bringt's auch nicht, da Frau Magenta die Leitungshoheit hat. Denn wer die Macht hat ...


hap   (05.08.08, 21:07)   (link)  
Landei
Na ja, Monsieur Stubenzweig, wenn Sie mich schon so öffentlich fragen: Ja, ich halte Sie für ein Landei. Aber eher für eines aus Käfighaltung, stressbedingt zum Unmut neigend, auch wohlmeinende Menschen aggressiv angehend, nicht wie Eier aus Freilandhaltung, die eher gleichmütig eingestellt sind. -
Aber dein Traumstück hat was - sehr selten, auch für freilaufende Hühnerhaltung. Sigmund Traumdeuter dreht sich gerade vor lauter Freud' im Grab um.
Love. Peace. Nach- und Umsicht.
hap


jean stubenzweig   (05.08.08, 22:11)   (link)  
Dazu fällt mir
eigentlich nur ein: Ich aggressiv? Gut, das mag hin und wieder der Fall sein. Aber weshalb Du mir das gerade jetzt hier reinreibst, das wirst Du mir vielleicht noch erklären. Oder auch nicht. Andererseits: Du hast es ja bereits in einem anderen Kästchen hinterlassen.

Ich sollte möglicherweise doch das tun, das ich nicht mag: mit diesen seltsamen Zeichen operieren oder lach oder brüll oder wein oder zärtlich grinsend oder ähnliches dahinterschreiben. Denn das eine oder andere kommt dann doch irgendwie anders an, als es intendiert ist. Aber jeder liest das Blatt so, wie er's mag.

Und über Sigmund Traumdeuter, vor allem über Obsessionen sollten wir beide ja wohl besser nicht diskutieren. Aber das war Deinerseits sicherlich nicht aggressiv gemeint. Sondern sanft unter Love. Peace. Nach- und Umsicht. Ein Hippie ist ja grundsätzlich sanftmütig und nie aggressiv. Das kommt bei ihm nicht vor. Er nennt das ein Spitzchen machen oder ähnlich.

Geh doch woanders spielen. In Deinem eigenen Käfig zum Beispiel.


hap   (06.08.08, 08:03)   (link)  
;-) 8-( :))))))))
Ja, da zeigt sich die Beschränktheit der Zeichen(=Buchstaben)sprache gegenüber der gesprochenen, mit Tonnuancen, Gestik und Mimik verbundenen. Aber bevor ich mich in meinen eigenen Käfig zurückziehe, will ich doch ein Missverständnis aufklären: Die zwei Sätze, in denen ich Bezug auf dein Träumestück genommen habe, waren als uneingeschränktes Kompliment und ehrlich gemeinte Anerkennung gemeint. -
Vielleicht wäre nichtöffentlicher E-Mail-Austausch fördernder.















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