Zeit und Freiheit

«Die Gegenwart aber, die in der Mitte liegt, ist so kurz und unfaßlich, daß sie keine Länge annimmt und nicht mehr zu sein scheint als die Verbindung des Vergangenen und Künftigen und außerdem auch so unbeständig, daß sie nie am selben Ort ist; und alles, was sie durchläuft, nimmt sie von der Zukunft weg und legt es der Vergangenheit zu.»

Kennt jemand diese Passage? Die Autorin eines Aufsatzes schreibt sie Henri Bergson, genauer: dessen Buch Zeit und Freiheit zu. Doch ich kann diese Zeilen darin nicht finden. Kommt aus diesem erlauchten Kreis eine Identifikationshilfe? Es wäre zu angenehm.
 
Fr, 22.08.2008 |  link | (3246) | 18 K | Ihr Kommentar | abgelegt: Fragen, nichts als Fragen


olimdevona   (22.08.08, 10:45)   (link)  
keine Ahnung...
Eine sehr spezielle Frage, aber da ich gerade ein Buch gelesen habe, dass voll solcher Zitate ist, wirst Du vielleicht auch hier fündig. Könnte, wenn es nicht Bergson ist gut Lefebvre sein...

http://books.google.de/books?id=Y1YTC3alUJ0C&printsec=frontcover&dq=Everyday+Lefevre+de+certeau&lr=&hl=en


aubertin   (22.08.08, 12:48)   (link)  
Lefebvre?
Ich bin zwar nicht der hier direkt Angesprochene, dennoch eine ständige Mitleser, Freundtochter und vorübergehende castellane. Wir haben zusammen bereits über dieses Zitat gesprochen und sind zu keinem Ergebnis gekommen. Aber wir hatten auch nicht sehr viel Zeit für solche Profanerie.

Henri Lefebvre war im Gespräch, aber wir waren uns einig, daß dieses Zitat zu poetisch schwingt, um aus dessen doch wesentlich spröder kratzendem, marxistischen Denken zu sein. Paul Ricœur kam uns zu Kopf (dessen Nähe zu Heidegger) oder mehr noch in diesem Kontext (Sein und Zeit) Emmanuel Lévinas.

Es wird ihn jedoch freuen über diese Resonance, wenn er es liest. Bis er heute zum abend oder morgen zurück sein wird, werde ich dennoch bei Lefebvre nachlesen, vieles befindet sich hier; auch in diesem Buch von Sheringham, es wird für mich juste wegen Perec von Interesse sein.

Merci.

Anne


hap   (22.08.08, 20:30)   (link)  
Walter Benjamin - vielleicht
Ach Stubenzweig, wie gern würde ich dir weiterhelfen. Vom Sinn und der Art zu formulieren her, möcht ich auf Walter Benjamin tippen. Weil ich am liebsten Zufälle versammle, kam bei mir sofort der Gedanke: Hah, hab ich doch erst vor ein paar Tagen gelesen. Stimmt aber nicht. Was ich gelesen habe, war dieses:
"Wir wissen von der Vergangenheit nur unsere Vergangenheit; wir verstehen von dem Gewesenen nur, was uns heute etwas angeht; wir verstehen das Gewesene nur so, wie wir sind; wir verstehen es als unseren Weg. Anders ausgedrückt heißt das, dass die Vergangenheit nicht etwas Fertiges ist, sondern etwas Werdendes. Es gibt für uns nur Weg, nur Zukunft; auch die Vergangenheit ist Zukunft, die mit unserem Weiterschreiten wird, sich verändert, anders gewesen ist."
Das ist von Gustav Landauer, Die Revolution, 1907.


jean stubenzweig   (23.08.08, 04:54)   (link)  
Tucholskys Haarnetz?
Da siehste mal, lieber Hans, wie die Denker bereits vernetzt waren, als sie noch Haarnetze trugen. Oder ich könnte jetzt schon wieder mit Tucholsky kommen, der behauptet hat, es gebe keinen Neuschnee. Recht hat er, wie so viele vor ihm eben. Denn es ist einfach so, daß alles schon einmal gedacht ist. Wir haben's ja auch von den Alten, drehen und wenden es, stricken es um und damit neu, und am Ende sieht es es dann dem Pullover sehr ähnlich, der aus Frau Ariadnes Faden entstanden ist, der unseren Philosophen und andere -logen als geistiges Such(t)mittel diente. Aus dieser Perspektive betrachtet ist das Urheberrecht ein Farce. Was selbstverständlich jetzt einige wieder falsch verstehen werden ...

Auch hier wieder schön, der Landauer, lesens- und bedenkenswert. Danke.

Aber eins weiß ich mit Sicherheit: Benjamin war's nicht. Denn der kommt im subsummierenden Denken dieser durch und durch französischen Dame nicht vor; sie hat ihm, wie so viele andere im Land, nicht verziehen, daß er nach Spanien gegangen ist, um sich ein Ende zu setzen. Sie hält allesamt nur Philosophen für zitierenswert, die irgendwie französisch fundiert sind, und auch ein Nietzsche oder Heidegger finden nur Erwähnung, wenn eine Verbindung zu Lévinas bzw. Ricœur herzustellen ist (die Anne bereits erwähnte). Interessanterweise habe ich die Dame dreimal darauf hingewiesen, daß das Bergson zugeschriebene Zitat nicht von ihm sein kann, aber auf dem Ohr ist sie taub, da funktioniert immer irgendwie was mit der Leitung nicht. Sie ist bei den Anmerkungen wohl irgendwann mal in die falsche Spalte gerutscht und mag es nicht zugeben. Genausogut ließe sich auch behaupten: Da sie immer nur dieselben Gedankengänge liest, weiß sie nicht mehr, wer da wann was abgesondert hat.

Aber irgendwie ändert das ja nichts weiter, gibt es doch bekanntlich keinen Neuschnee. Sein Gutes hat die Angelegenheit allerdings: All die Bücher wollen nochmal gelesen werden. Und es gibt unangenehmeren Lesestoff. Presseberichte über eine deutsche Bildungskanzlerin zum Beispiel

Eben fällt mir noch einer ein, von dem es stammen könnte: Francis Ponge. Aber auch der hat ja wieder nur das gewußt, was andere bereits vor ihm wußten und was wir jetzt auch nicht wissen. Und auch schon wieder ein bißchen verworfen: Denn er hat weniger über das Sein in der Zeit nachgedacht als vielmehr die Dinge an sich gesucht: «Die Texte wollen den Gegenständen ähnliche Objekte aus Sprache sein [...] als eine Art Definition und Deskription alltäglicher Dinge [...].» Egal, ich werde den urheberlichen Täter (irgendwann) schon finden.

Jetzt ruhe ich mich erstmal in Büddenwarder von Barr und Colmar aus, diesen unsäglichen Orten deutschweinseliger und fachwerkromantizistischen Glückes, das massenweise in Bussen über den Rhein gekarrt wird. Am Montag befreie ich meine temporäre Concierge und lasse den Bürorechner wieder digitalisieren.

Bis die Tage.


hap   (23.08.08, 10:07)   (link)  
Engel / Paradies
Auch das hat ja mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu tun, und wenn es dir nicht bei der Suche hilft, verschönt es doch die Zeit bis zum Finden:

"Über den Begriff der Geschichte" (1940) These IX

Mein Flügel ist zum Schwung bereit

ich kehrte gern zurück
denn blieb' ich auch lebendige Zeit
ich hätte wenig Glück.
Gerhard Scholem, Gruß vom Angelus

Es gibt ein Bild von Klee, das Angelus Novus heißt. Ein Engel ist darauf dargestellt, der aussieht, als wäre er im Begriff, sich von etwas zu entfernen, worauf er starrt. Seine Augen sind aufgerissen, sein Mund steht offen und seine Flügel sind ausgespannt. Der Engel der Geschichte muß so aussehen. Er hat das Antlitz der Vergangenheit zugewendet. Wo eine Kette von Begebenheiten vor uns erscheint, da sieht er eine einzige Katastrophe, die unablässig Trümmer auf Trümmer häuft und sie ihm vor die Füße schleudert. Er möchte wohl verweilen, die Toten wecken und das Zerschlagene zusammenfügen. Aber ein Sturm weht vom Paradiese her, der sich in seinen Flügeln verfangen hat und so stark ist, daß der Engel sie nicht mehr schließen kann. Dieser Sturm treibt ihn unaufhaltsam in die Zukunft, der er den Rücken kehrt, während der Trümmerhaufen vor ihm zum Himmel wächst. Das, was wir den Fortschritt nennen, ist dieser Sturm.

(Walter Benjamin. Gesammelte Schriften. Band I/2. S. 697f)

P. S. Vor ein paar Monaten kam eine neue (Doppel-)CD der alten Hippie-Band The Eagles heraus. Der Titel: "On the long Road out of Eden". Es weht ein Sturm vom Paradiese her ...


jean stubenzweig   (23.08.08, 15:36)   (link)  
Angelus Novus
«Das wahre Bild der Vergangenheit huscht vorbei. Nur als Bild, das auf Nimmerwiedersehen im Augenblick seiner Erkennbarkeit eben aufblitzt, ist die Vergangenheit festzuhalten. ‹Die Wahrheit wird uns nicht davonlaufen› – dieses Wort, das von Gottfried Keller stammt, bezeichnet im Geschichtsbild des Historismus genau die Stelle, an der es vom historischen Materialismus durchschlagen wird. Denn es ist ein unwiederbringliches Bild der Vergangenheit, das mit jeder Gegenwart zu verschwinden droht, die sich nicht als in ihm gemeint erkannte.»

Walter Benjamin: Über den Begriff der Geschichte. In: Gesammelte Schriften. Hrsg. v. Rolf Tiedemann und Hermann Schwepphäuser. Frankfurt a. M. 1974. Bd. I/2, S. 695

So nähert man sich, auch wenn wir dort gar nicht suchen, ein und demselben Ziel. Und alles ohne GPS-Navigator, sozusagen handver-, besser -gelesen: mittels der guten alten Landkarte Buch (ich – die Büddenwarderin – hab in Büddenwarder allerdings nur so ein Rosinenbändchen, sowas wie Benjamin für Verliebte, und kann daher nix genaueres abgeben über die Quelle).

Ja, der Angelus Novus, der von Klee und und die Textmalerei von Benjamin dazu, beide sehr fein. Aber wohin soll das bloß alles führen? Müssen wir letzteren jetzt auch noch schon wieder lesen, von vorn bis hinten? Das haben wir doch erst, vor fünfundzwanzig Jahren (oder waren's fünf, und dreißig?).

Ach ... Schön.


chat atkins   (24.08.08, 09:58)   (link)  
Ein Franzose ist es - darauf möchte ich aus irgendwelchen Gründen fast wetten. Aber keiner von den 'Durchgeknallten', also weder Genet, noch Rimbaud etc. André Gide - vielleicht in den Tagebüchern? Die Hypertrophierung dieses im Grunde gesellschaftlich längst selbstverständlichen Gedankens - das gehört für mich ein wenig zur Pariser Salonkultur dazu: die leichten Musen des Jacques Offenbach im Reich der Geschichtsphilosophie.

Ähnliche Aussagen, die sich mit dieser 'Membranität' der Gegenwart befassen, die gibt es lange vorher: bei Jean Paul z.B. ('Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei') oder auch bei Herder, wenn er über Geschichte zu philosophieren beginnt: Die Zukunft - das Reich des Religiös-Utopischen, ist immer eng und nahezu bruchlos verknüpft mit dem Historisch-Mythischen, dazwischen als Transmitter das werte Ich gewissermaßen als 'sehender Historiker'. Das Phänomen setzt ungefähr ein, als die Geschichte sich beschleunigt, bzw. als überhaupt aus Zeit erstmals 'Geschichte' wird, ab 1789 etwa.


jean stubenzweig   (25.08.08, 05:23)   (link)  
Religiös-Utopisch
ja, so sehe ich das auch, vor allem eben aus den genannten Gründen, bei mir und bei Dir, bei Franzosen, wenn auch eher weniger bei den «leichten Musen des Jacques Offenbach im Reich der Geschichtsphilosophie» als etwas näher am Kabbalistischen.

Nun steht da ja erstmal die Jünger-Frage an. Warten wir's ab. Gleichwohl es mich schon sehr interessieren würde, wie Du das siehst.


chat atkins   (25.08.08, 08:45)   (link)  
Ernst Jünger - das ist gut möglich. Der Mann war frankophil, parlierte seit seinen Fremdenlegionärstagen fließend welsch und lebte zeitweilig dort ('Pariser Tagebücher'). Viele andere Mitglieder der 'konservativen Revolution' - nicht zuletzt Stefan George - gingen durch die Schule der frz. Décadence und des Symbolismus.

Trotzdem ist der genannte Gedanke nicht neu, selbst Benjamins rückwärtsgewandter Engel ergänzt ja die Tradition nur um das Bild von der zerstörerischen Gewalt des Geschichtsprozesses, aber nicht schon um den Gestus des Rückwärtsgewandten. Der Dichter als Geschichtsprophet - das kommt m. W. aus der Romantik. Und seit Hegels Eule der Minerva wissen wir, dass dieser orakelnde Angelus Novus immer zu spät kommen muss, auf Grund der zwielichtigen Natur seines Reittiers ...


hap   (25.08.08, 09:42)   (link)  
"Der Dichter als Geschichtsprophet -
- das kommt m. W. aus der Romantik." Deshalb hab ich auf Friedrich Schleiermacher getippt, der hat in seinen pädagogischen Schriften so was in der Art hinterlassen. Sinngemäß - wörtlich gefunden hab ich das Zitat leider nicht.


richard graf rappoldstein   (24.08.08, 21:20)   (link)  
Ernst Jünger: Über der Linie.


jean stubenzweig   (25.08.08, 05:13)   (link)  
Ernst Jünger?
Über der Linie – sind Sie sicher, Monsieur le Comte? Das wäre eine gewaltige Überraschung, vor allem angesichts meiner Aussage: «Sie hält allesamt nur Philosophen für zitierenswert, die irgendwie französisch fundiert sind, und auch ein Nietzsche oder Heidegger finden nur Erwähnung, wenn eine Verbindung zu Lévinas bzw. Ricœur herzustellen ist.» Wobei ich mir das so überhaupt nicht vorstellen kann, da sie einen wie Jünger nie und nimmer über ihre Zitierschwelle lassen würde. Aber man hat ja schon Pferde ...

Ernst Jünger? Einiges von ihm habe ich gelesen, davon manches gerne, etwa Eumeswil ist mir in durchaus spannender und interessanter Erinnerung (wobei ich nicht weiß, wie ich dreißig Jahre später darauf reagieren würde). Auch hat er sich darin mit dem Sein und der Zeit und dem Ausstieg aus ihnen befaßt (wie in Heliopolis?). Aber auf ihn käme ich im Zusammenhang mit den erwähnten Zitat jedoch zuallerletzt. Auch deshalb, weil es zu poetisch klingt für ihn. Sicher bin ich allerdings nicht (mehr).

Wie auch immer – exakt Jüngers Über der Linie? Bitte ja oder nur annähernd, und wenn ja, die genaue Quellenangabe. Bitte. Danke.


richard graf rappoldstein   (25.08.08, 08:14)   (link)  
Es ist der Fluch von zwei Häusern, dass die gesuchten Bücher, wie auch die Oberfräse oder die Kreissäge, immer am anderen Ort sind. Sobald ich den französischen Himmel über mir habe, schaue ich in den Regalen im Combles nach, um den Band herauszuziehen. Das kann allerdings noch zwei Wochen dauern. Ich bitte so lange um etwas Geduld.


jean stubenzweig   (25.08.08, 10:10)   (link)  
Décadence und Symbolismus?
Der Décadence und dem Symbolismus würde ich das Zitat nicht zuordnen. Schon alleine deshalb, da ich die Einkreisungen der Autorin zu gut kenne. Die hier greifenden Metaphern dürften eher mystisch-verklärende Wurzeln haben. Deshalb wäre ich auch sehr verblüfft, käme das aus dem jüngerschen Ring.

Und daß das neu sein soll, davon war ja auch nicht die Rede. Oder anders: Es kann ja gar nicht neu sein. Und: «Der Dichter als Geschichtsprophet – das kommt m. W. aus der Romantik.» – aus dieser Perspektive betrachtet sehe ich das nicht anders. Zumal das Religiöse da hineinspielt.

Pfitzinger bringt nun (neben Schleiermacher) einen neuen Kandidaten ins «Rennen»: Rudolph Berlinger, Gnosis und Philosophie: Miscellanea.

Ich werde, sobald ich dazu komme, mal etwas mehr meinem Gefühl folgen und mich eher in Lévinas und Ricœur vertiefen bei der Suche, sicherlich auch bei Heidegger nachschauen. Aber vielleicht steht's ja tatsächlich bei Bergson, nur eben in einer anderen Schrift als der genannten.

Und vielleicht kommen ja noch ein paar mehr «ahnungsvolle» Vorschläge. Außerdem kramt Richard Graf Rappoldstein in französischen Regalen, um seine Kreissäge zu finden, die möglicherweise meine Vermutungen tatsächlich zerteilt.

Spannend und interessant ist's auf jeden Fall.

Dank allen fürs Mitsuchen!


hap   (25.08.08, 13:51)   (link)  
Gnosis und Philosophie
Auf den Berlinger bin ich bei der Netzsuche gestoßen - das ist der Herausgeber dieses Sammelbandes, also mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht der Autor des gesuchten Zitats. Aber man könnte das Berlinger-Buch in einer Bibliothek ausleihen, und die üblichen Verdächtigen abklopfen ... Bin gespannt.
Schöne Tage allerseits!


salamikakao   (21.11.08, 05:16)   (link)  
Norbert Elias nennt in Über die Zeit - Arbeiten zur Wissenssoziologie II Censorinus als Autor dieses Zitats. Da ich das natürlich nicht selber wusste, sondern Google bemüht habe, kann ich keine näheren Angaben machen. Vielleicht findet sich auf Seite 48 bei Elias Weiteres.


jean stubenzweig   (21.11.08, 12:05)   (link)  
Alle Achtung!
Da muß Sie aber mächtig was interessiert haben, daß Sie sich auf die Suche gemacht haben. Allergrößten Dank!

Wenn ich da auch reichlich verblüfft bin, was Censorius als Autor betrifft, da mich das sprachlich nie und nimmer zu ihm hinführen würde (wobei es natürlich eine Sache der Übersetzung ist), werde ich mir bei Gelegenheit das Buch besorgen, um nachzulesen. Sollte sich das als richtig herausstellen, wäre das eine außerordentliche Überraschung. Auch für die Autorin. Aber möglicherweise hat Bergson ja irgendwo anders Censorius zitiert, und sie hat was durcheinandergebracht, ist irgendwie in der Zeile oder im Buch verrutscht beim Zitieren.


salamikakao   (22.11.08, 06:39)   (link)  
Ich finde, dass das Zitat schön die instabile Verknüpfung von Vergangenheit und Zukunft in der Gegenwart illustriert. Daher interessiert auch mich die Quelle. Obwohl ich der implizierten Vorstellung eines strahlförmigen Charakters der Zeit nicht zustimme.















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