Totholzweg

«Suche dir mitsamt deinen journalistischen Fähigkeiten ein völlig neues Gewerbe, das dich schätzt und braucht. Stelle Job-Listen, Tips, Hilfsmittel und persönliche Erfahrungen ins Netz. Überarbeite deinen Lebenslauf und deinen Motivationsbericht. Verschwinde aus einer Industrie, die dich weder verdient noch benötigt.»

Der gesamte Text von Martin Gee, übersetzt von Klaus Jarchow in dessen Stilstand.
Aber eigentlich gehört das ja in diese Rubrik.

 
Mi, 14.01.2009 |  link | (1786) | 8 K | Ihr Kommentar | abgelegt: Fundsachen


hanno erdwein   (14.01.09, 05:34)   (link)  
So tot ...
kann m.E. dieser Holzweg denn doch nicht sein. Spüre da und dort noch ein wenig unterschwelliges Grün sich regen. Bin sehr zu haben für Er- und Be-kenntnisse. Hanno


mifasola   (14.01.09, 08:35)   (link)  
Ein bisschen Grün
sich regen, das spüre ich auch. Aber ob ich davon langfristig satt werde...


jean stubenzweig   (14.01.09, 06:10)   (link)  
Für Zeitungsjournalisten
sieht's schon schlimm aus. Nein, für Journalisten überhaupt. Wie mifasola geschrieben hat: «Content ist halt leider fast nix mehr Wert, egal ob Müll oder Perle.
Einzige Abhilfe: nach anderen Auftraggebern und/oder Beschäftigungen suchen.» Siehe oben.


mifasola   (14.01.09, 08:36)   (link)  
Sind Sie eigentlich
schon oder noch am Schreibtisch um diese Uhrzeit, lieber Herr Stubenzweig? Wenn die Frage nicht zu indiskret ist.


jean stubenzweig   (14.01.09, 12:00)   (link)  
Einen leicht unmenschlichen
Tages-, besser: Nachtrhythmus habe ich. Vor etwa zehn Jahren, nach einer mittlerweile fast kurios zu nennenden temporären Hirnabschaltung, begann meine biologische Uhr anders zu ticken. Ich, davor gerne Sehrlangschläfer, stand ab diesem Ereignis etwa um vier Uhr auf, machte nach einigen Stunden Arbeit ein Nickerchen, häkelte dann noch eine Weile weiter, um anschließend mit dem Hahn auf die Stange zu gehen. Seit einiger Zeit hat sich das so verschoben, daß ich vor Mitternacht putzmunter bin und den Gockel wecken muß; genickert wird ab etwa acht Uhr für etwa anderthalb Stunden. Aber Abendverantaltungen, selbst frühe, sind so nahezu unmöglich geworden. Oftmals zum Verdruß aller einigermaßen an mir Beteiligten. Aber auch zu meinem: Spätestens ab der achtzehnten Stunde kommt gnadenlos das Sandmännchen. Es gibt wenige Ausnahmen. Folgen, unter anderem: Wenn ich mich auf Reisen begebe, habe ich eine Espressomaschine im Rucksack.


mifasola   (14.01.09, 15:50)   (link)  
Sie leben
in der falschen Zeitzone. Eindeutig.


vert   (15.01.09, 12:47)   (link)  
steinig
es gibt anscheinend gerade mehrere orte, wo ein hinweis auf den "bericht über den stand des zeitungswesens in der steinzeit" ganz hübsch ist.


jean stubenzweig   (15.01.09, 13:54)   (link)  
Naheliegend
war und ist das ja angesichts der Übernahme des Berliner Verlags durch DuMont. Ob sich dadurch für die Berliner Redakteure soviel zum Positiven hin ändert, da habe ich so meine Zweifel.

Ich hatte es gelesen (leider nicht den Dürrenmatt). Knüver vergaloppiert sich – mal wieder. Ich verstehe nicht, weshalb der immer so loslegen muß. Und ungenau ist er auch. Na ja – Mut zur Lücke. Aber bzw. deshalb: «Empfehlung heute»? Ich weiß nicht.















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Jean Stubenzweig motzt hier seit 4663 Tagen, seit dem Wonne-Mai 2008. Letzte Aktualisierung: 01.03.2021, 08:58



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