Anderer Worte

Kunst und Religion: Vom Wert des Verbietens
«[...] Zurück aus Finnland, tritt mir die Wirklichkeit wieder in ihrer ganzen Häßlichkeit entgegen. Da hat in der Zwischenzeit in Deutschland ein Reaktionär, der sich für einen Schriftsteller hält, tatsächlich in einem öffentlichen Plädoyer für die Strafverfolgung von zu Blasphemien erklärten Äußerungen von Schriftstellern ausgesprochen. Nachdem ihm die lauen Christen Deutschlands längst viel zu lasch sind und er ihre religiöse Toleranz als Indifferenz diffarmiert hat, entblödet sich Mosebach in “Vom Wert des Verbietens” (Frankfurter Rundschau, 18.6.12) nicht, zu formulieren, mit glaubensstrengen Moslems sei endlich “wieder Musik in die Sache gekommen.” Attentate gegen Karikaturisten, Hinrichtung von Übersetzern – ein Hetzredner wie Mosebach hat nichts dagegen und bekennt freimütig, er sei unfähig, sich “zu empören, wenn in ihrem Glauben beleidigte Muslime blasphemischen Künstlern – wenn wir sie einmal so nennen wollen – einen gewaltigen Schrecken einjagen”. Das ist eine bewußte und darum umso niederträchtigere Verharmlosung religiösen Terrors, wie ihn bekanntlich nicht nur fanatische Moslems, sondern auch die christlichen Taliban aus Mosebachs alleinseligmachender katholischer Kirche jahrhundertelang praktizierten. Ich hoffe sehr, daß eine ironische Abfuhr wie die von Ingo Schulze in derselben Zeitung (25.6.12) reicht, um derartige Attacken wie die von Mosebach unschädlich zu machen. Sicher bin ich mir allerdings nicht. [...]
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«[...] Aber Unterhaltungen sind dort unmöglich, wo ich jedem Satz auf seiner Rückseite die entsprechende Interpretation, tags für Ironie oder Sarkasmus beifügen muss. Ich habe keine Lust, zu allen Aussagen sofort die eigene Sekundärliteratur zu schreiben. [...]
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«[...] Eine Polizei, die den öffentlichen Raum nicht zu schützen, sondern ihn zu leeren auszieht, erzeugt an der Stelle von Öffentlichkeit deren Fortsetzung und Gegenteil: Heimlichkeit. Und eine Polizei, die in ihren Einzelaktionen tückische und brutale Formen der Gewalt ausübt, erzeugt vor allem die Bereitschaft zu tückischer und brutaler Gewalt. „Leicht“, sagt einmal jemand in einem amerikanischen Film, „leicht ist die Arbeit eines Polizisten nur in einem Polizeistaat“. Die Würde eines Polizisten in einer demokratischen Gesellschaft besteht darin, dass er sich die Arbeit nicht leicht macht und nicht leicht machen lassen will. [...]
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«[...] Es ist der Irrtum derjenigen, die mittels Definitionen Macht ausüben wollen, wenn sie sagen, man müsse alles definieren: Ich kann durchaus sagen, dass es ein schöner Tag war, ohne dass ich definieren müsste, was ein Tag ist, wie er sich zur Nacht abgrenzt, wie viele Stunden er dauert, ob er als Ganzes oder in Teilen schön war, was Schönheit ist und ob es sich um eine  innere oder  eine äußere Schönheit handelt. Etc etc. Es war ein schöner Tag. Punktum. Sprache hat eine allgemeine Basis, die man nicht bei jedem Sprechakt erklären und definieren muss. Ich rufe einfach meine Freundin Marie an und sage ihr: ‹Marie: das war ein wunderschöner Tag.› Und die weiß sofort, was ich meine. [...]»
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«[...] Aber warum sich einen Gott konstruieren, der diesen Willen vorgibt? Es ist zutiefst logisch und sinnvoll, in moralisch-ethischen Belangen eine gangbare Übereinstimmung mit den Mitmenschen erreichen zu wollen. Es sichert unser soziales Miteinander, es sichert die ungestörte Entwicklung und Entfaltung unserer Psyche, es sichert das Überleben und stiftet Zusammengehörigkeit. Alles Dinge, die man wollen kann. Dazu braucht es keinen Gott, sondern lediglich die Erkenntnis, dass wir nicht allein sind und ausreichend Mitgefühl mit unseren Mitmenschen, um zu verstehen, dass Regeln für alle gelten sollten. Dieses Mitgefühl fällt aber nicht vom Himmel, es wird einem nicht von einer höheren Macht geschenkt, sondern es entsteht nur in der Auseinandersetzung mit dem eigenen Leiden und der eigenen Menschlichkeit. Hinzu kommt das Erkennen der Abhängigkeit und Verbundenheit im Bezug auf alles, was uns umgibt. [...]»
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«[...] Für die Zukunft der deutschen Sprache läßt hoffen, daß die Mehrheit der Deutschen die Hinterlist, die in dem Wörtchen „auch“ steckt, bemerkt und der katholischen Kirche einen nie dagewesenen, nicht einmal von der FDP erreichten Absturz in den Meinungsumfragen beschert hat. „Auch“, also vor allem anderswo und bei uns leider halt auch ein wenig, sind schlimme Dinge passiert. Da hat man die Würde von Opfern "zutiefst" verletzt. [...]»
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«[...] es gab mal ein Nachkriegsdeutschland mit einem nie dagewesenen politischen Idealismus, der aus den Schrecken eines furchtbaren Krieges erwuchs – und eine Generation von Großindustriellen, aus deren Selbstverständnis die Sorge um die Arbeiterschaften, die die Wertgüter überhaupt erst herstellten, nicht wegzudenken waren.[...]»
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«Realität ist die Menge der Tatsachen, die unabhängig von Phänomenen existieren. Da sich Tatsachen dem Subjekt nur über Phänomene erschließen, ist Realität ein Universalie. Über die Existenz von Realität können daher nur Vermutungen angestellt werden.»
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«[...] Die politische Ökonomie von Neoliberalismus und Postdemokratie erzeugt den Kleinbürger (in Barthes’ Sinn) auch jenseits seines sozialen und ökonomischen Ortes; er ist zugleich der ideale Konsument der Dinge, die als Ding den Triumph der Norm über das Bild versprechen, und Untertan einer Regierungsform, die wahlweise mit alternativlosen Sachzwängen oder mit Macht-Spielen arbeitet. Für diesen Kleinbürger ist auch der Kapitalismus und ist auch die postdemokratische Regierung ein Spiegel; er kann sich das eine wie das andere eben nicht als Anderes vorstellen, kann weder die Fremdheit noch die Irrationalität dieser Systeme erkennen, da sie sich ihm als Spiegelbilder und Normen zu erkennen geben. [...]»
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«[...] Eine übermäßig individualistische Lebensweise ist aus meiner Sicht bissiger politischer Kunst abträglich, da ein Künstler der nur um sich selbst und sein Ego kreist losgelöst ist von den Perversitäten unserer Zeit und von den Schicksalen seiner Mitmenschen. Er fühlt nicht mit, er empört sich nicht, dabei ist es gerade die Empörung die politische und gesellschaftskritische Werke von Les Misérables bis zu Katharina Blum nicht nur gut sondern auch relevant gemacht hat. [...]»
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«[...] Der sprachliche Fortschritt scheint auf dem ersten Blick dem Fortschritt in technischen und künstlerischen (insofern man hier überhaupt von Fortschritt reden kann) Dingen in einem bestimmten Aspekt ähnlich. Auch der Erfinder wird oft zunächst verlacht, man hält seine Ideen für abwegig, und das revolutionäre Kunstwerk geht unter im Buhgewitter. Aber mit dem Sprachfortschritt verhält es sich in einer wichtigen Hinsicht anders, nämlich so wie mit der Mode. Einige skurrile, vom Rest der Gesellschaft zu Recht verlachte Figuren setzen sich als erste den neuen Hut auf und nach einiger Zeit tragen ihn alle. [...]»
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«[...] Wer wissen will, wie es eigentlich möglich war, daß die Roten Khmer unter Pol Pot auf dem Weg zum Steinzeit-Kommunismus jedes höhere Wissen ausradieren wollten, sollte hier genau hinsehen. [...]»
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«[...] Dabei ist das Grundgesetz eine Sammlung von Abwehrrechten. Es soll den Einzelnen vor dem Staat schützen. Denn das Grundgesetz misstraut nicht ‹dem eigenen Rechtsstaat›, wie Friedrich es seinen Kritikern vorwirft, es misstraut jedem Staat. [...]»
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«[...] Was könnte das für eine völlig verrückte Welt werden, wenn es mal in Mode käme, höflich, sachlich und freundlich zu sein? [...]»
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«[...] Vermutlich war der westdeutsche Historikerstreit deshalb so wichtig, weil er der letzte kontroverse wissenschaftliche Diskurs war, der in zunehmend verblödenden, abgewickelten, anorektischen, entpolitisierten Universitäten zutage trat. Es waren die 80er kurz vor Wiedervereinigung. Und danach baute man nur noch Denkmäler. Oder riss welche ab. Je nachdem. Historische Wertungen wurden automatisiert, nicht mehr diskutiert. [...]»
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«[...] Eine international besetzte Gruppe Rucksackreisender mit einem Gepäckvolumen, bei dem selbst die kräftigsten Sherpas am Nanga Parbat einen satten Aufschlag verlangen würden, quetscht sich durch die engen Gänge des Regionalexpress. [...] Der erfahrene Reisende weiß spätestens jetzt: Das sind protestantische Kirchentagsbesucher, die wollen alle beieinander sitzen, koste es was es wolle. [...] Die Kolonne aus fair gehandelten Jack-Wolfskin-Sandalen, fair gehandelten Northface-Jacken, fair gehandelten iPods und fair gehandelten Vaude-Kraxen walzt zur Treppe. Gott mit ihnen … [...]»
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«[...] Der konsequent ausgeführte Glaspalast müsste völlig transparent sein. Noch wird gepfuscht. Die scheinbare Durchsicht ist bloße Verspiegelung. Noch einmal verbergen sich die Herren der Welt hinter Glas. Entwerfen sie sich in den spiegelnden Fassaden im Bild der Anderen. Doch die Avantgarde schreitet voran. Durch- und Draufsicht. Grenzenlose Vor-Sicht. Nichts entgeht unserem Blick. CCTV an jeder Ecke. Seien Sie unbesorgt. Sie sind immer im Blick und immer im Bilde. Die Frage ist, ob den kulturlos gewordenen neuen Herrschern des Abendlandes das Geheimnis des kolonalisierenden Blickes noch bewusst ist in ihrer Seh-Hybris: Die Kamera darf nicht ins Bild. Der Fotograf bleibt unsichtbar. Kein Blick fällt auf den Bilder-Macher. [...]»
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«[...] Stück für Stück erstarren wir, weil uns der Gedanke an lückenlose Überwachung diszipliniert. Wir bieten keine Angriffsfläche mehr, vermeiden jede Auffälligkeit, ziehen uns zurück, um kein Ziel abzugeben. Irgendwann werden sich unsere Kinder aber doch fragen, wofür das gut sein soll, sich selbst zu ersticken in gemeinschaftlichen Bedrohungswahn. [...]»
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«[...] Stellen Sie sich mal vor, Herr Schneck, Sie gehen mit Ihrer sexy Freundin durch den Wald und plötzlich steht vor Ihnen ein bis unter die Nase bewaffneter baumlanger Neger, der Ihre sexy Freundin zunächst mehrfachschänden und danach qualvoll umbringen will! Sie aber haben zufälligerweise eine bedienungsfreundliche Maschinenpistole dabei – was würden Sie tun? [...]»
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«[...] Kunst ist, was du machst, Kultur ist, was mit dir gemacht wird. Nur, dass es so fataler- wie glücklicherweise Kunst weder ohne Kultur gibt, noch Kultur ohne Kunst.[...]»
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«[...] Das Blog permanent, ich nur bisweilen. Meist bin ich in der sogenannten Wirklichkeit, die so wirklich ja auch gar nicht ist. Sodass ich dann denke: wäre ich jetzt nur im Netz. Da kann einem nichts passieren. Im Netz wird man nicht von der Straßenbahn überfahren, man kann nicht verhungern und nicht verdursten. Und wenn man einsam ist, dann geht man dahin, wo andere auch einsam sind. [...]»
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«[...] Natürlich ist die Natur kein bisschen vernünftig. Man kann ihr höchstens unterstellen, dass sie einen gelegentlich etwas schrägen Humor hat. [...]»
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«[...] TOR! Ein grüner Spieler geht durch bis zur Grundlinie, tanzt erst den Abwehrspieler aus, dann den Torwart, zum Schluss sich selbst. Rein physikalisch keine Chance mehr für den Torschuss. Er flankt nach innen, wo ein gegnerischer Spieler fein zum Eigentor einnetzt. In Kolumbien wird man als Fußballer für so etwas auch schon mal von der Wettmafia erschossen, hier von tausend Betrunkenen ausgelacht. Humanismus ist nichts für jedermann. [...]»
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«[...] "Keine Experimente" heisst heute: Es soll so weitergehen wie bisher – nur anders. Man ist nur dezidiert "für" oder "gegen" – das große Ganze überlässt man nonchalant den Anderen. In einer Zeit, in der jede Causa umgehend und apodiktisch beurteilt wird, wird das Bekenntnis Surrogat für Engagement. Der bekennende User tritt sichtbar in einer Masse und zugleich auch als Masse auf. Als hätte Canetti nie etwas dazu geschrieben. [...]»
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«[...] Sie kommen von Nordwesten die Straßen runter, nehmen einen Häuserblock nach dem anderen und installieren ihre Bars, Clubs und Wohnzimmer, ihre Galerien, Ateliers und Burger-Buden in den erkämpften Ruinen. Sie kommen mit nagelneuen Flohmarktmöbeln und nagelneuer Flohmarktmode und treiben die Mieten hoch, treiben die Ratten auf die Straße. Mutige Pioniere auf handgeschnitzten Fahrrädern, mit iPhones und frisch geborenen Rassehunden. Und wenn das Gelände dann ausreichend desinfiziert, verstyled und abfotografiert ist, hängen sie an den Kanalbrücken rum und schmeißen ihre Club-Mate-Flaschenpost ins Brackwasser. Sie sind die Meister der Signale und haben niemals Langeweile. Niemals. [...]»
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«[...] es wird eine zeit kommen, da wird den menschen ein chip ins hirn eingesetzt, um selbiges um programme ergänzen zu können, externen access zu sichern, den biologischen speicher um externe festplatten zu erweitern, die kommunikation über antennen laufen zu lassen, einflußnahme auf die biologischen prozesse auf sich selbst wie von außen über eine monitordarstellung zu ermöglichen, mit beispielsweise der möglichkeit, kalorien in einer elementaren geschmacksfreien weise zu sich zu nehmen. [...]»
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«[...] Doch mit dem wirtschaftlichen Aufschwung ihrer Länder und der um sich greifenden Volksbildung gingen die Zahlen der Antragsteller, die hier vorstellig wurden, drastisch zurück. Es war fast, als ob die Mutter Gottes auf einmal nervös wurde bei dem Gedanken, sie könnte nach ihrer Meinung zu Gendertheorien oder Nationalökonomie gefragt werden. So erklärt es sich, dass sie in letzter Zeit fast ausschließlich Kindern aus den verbliebenen Hinterlanden katholischer Gutgläubigkeit erscheint: Polen, Bosnien-Herzegowinern, Woiwonwiern und dergleichen, die aus Dörfern stammen, wo die Ochsenkarren noch hölzerne Scheibenräder haben und der Homosexualität Verdächtige hin und wieder verbrannt werden. [...]»
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«[...] Was reden mit einem erwachsenen Menschen, der da glaubt, ein hebräischer Wüstengott habe durch Fingerschnippen vor 13,8 Milliarden Jahren via Quantenfluktuation (oder auch anders) das Universum erschaffen, sich dann zur Ruhe begeben, um vor 4000 Jahren einigen halbverdursteten und delirierenden Beduinenfürsten zu erscheinen; der schließlich den Heiligen Geist (oder einen Erzengel, so genau erinnert man sich heute nicht mehr) auf ein Hirtenmädchen loslässt und dieses schwängert (bei unversehrtem, später kanonisiertem Hymen), um sich einen Sohn zu verschaffen, den er alsbald umbringt, damit andere (selbst Ungeborene) von irgendwelchen Sünden befreit werden? Was also soll ich dem erklären, sagen, wie ihm beibringen, dass er möglicherweise mit solchem Glauben auf dem Holzweg ist? [...]»

 
Di, 03.05.2011 |  link | (5591) |  |  | 















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