Das wird schon

«Ich wollte noch fragen was denn dann werde, wenn jeder eine Schreibtischlampe mit einem Auto mit 285 KW zur Sammelstelle bringe, aber er war schon eingestiegen und losgefahren, ganz siegessicher, den notwendigen Beitrag erbracht zu haben.»

Chez Buster
 
Sa, 26.07.2008 |  link | (561) | 0 K | Ihr Kommentar | abgelegt: Fundsachen



 

Werte Feldpostmeisterin

ich mache Ihren Kommentar zum Hauptthema, da es eines ist. Das eine, direkt an ihn Gerichtete überlasse ich hap. Er wird sicherlich eine demgemäße Antwort darauf haben.

Ich für meinen Teil: Früher habe ich das Fahn Fahn Fahn mit der Bahn nicht so recht verfolgt, da auch ich zu denen gehörte, die etwa 60.000 Kilometer jährlich unterwegs waren (nicht nur dem mir in die Wiege gelegten nomadischen Trieb, sondern durchaus dem Beruf geschuldet), und das mit einem Kraftfahrzeug, das nicht eben den Sparmobilen zuzurechnen ist. Und ein paar miles and more in der Luft kamen hinzu, sogar innerdeutsch.

Das ging in den Sechzigern in Berlin los, als wir mal eben zum Wochenende von Tempelhof nach Langenhagen düsten, um anschließend mit einem geliehenen Käfer durch die Gegend zu heizen. Der Hin- und Rückflug kostete damals, bis Ende der Sechziger, 49 Mark, der Liter Benzin 49 Pfennig. Da konnte man durchaus ein Cabriolet der Marke Oldsmobile Cutless (Freiheit, wie sie mich mein US-amerikanischer Onkel in Miami Beach gelehrt hatte) fahren, für das es angeraten war, einen Tankanhänger mitzuführen, da die Runden auf der Idiotenrennbahn Ku'damm soviel Sprit benötigten wie zwei VW 1300. Ein solches Gerät versoff alleine schon fünfzehn Liter, wenn man die DDR-Autobahn hinter sich gelassen hatte und den Fuß bis in den Kofferraum durchdrücken durfte, um die Freundin in Göttingen mal eben zu besuchen.

Und klampfeschälend auf dem Rucksack sitzen, das haben selbstredend auch wir erledigt, wenn auch nicht im Sauer- oder auf Ameland, sondern in ferneren Gefilden, dort beispielsweise, wo die Kühe ihre heiligen Waden ungeschoren badeten. (Von Pfitzinger weiß ich allerdings, daß er schon Anfang der Siebziger ein Fahrrad benutzte, um die USA von Ost nach West zu durchqueren.) Meine Erzeuger, um auf den Vater einzugehen, haben bei ihren Wanderungen allerdings früher schon die Bahn benutzt (wenn sie aus dem Flugzeug ausgestiegen waren). Sie haben's so erlebt, ich eben so. — Das zum Thema früher, ach früher. Da befanden wir uns aber auch noch nicht im Klimakterium.

Seit etwa zehn Jahren benutze ich die Bahn (es sei denn, ich schaukele durch Frankreich, wo gleich gar nichts geht mit der Bahn, an den Nebenstrecken hat man le train gar noch nie nicht gehört). Daß ich umgestiegen bin, hatte zugestandenermaßen zunächst nicht so sehr mit meiner Sorge um die Umwelt zu tun, sondern mit meiner zunehmenden Unlust, mich dem immer widerwärtiger werdenden Schwellkörper Verkehr unterzuordnen. Womit wir beim weiterführenden Thema wären: Die Umschichtung der Lagerhäuser auf die Straßen. Das muß wohl nicht weiter ausgeführt werden.

Aber darauf einzugehen wäre wohl: Im Zuge der Verlagerung quasi der Teileproduktion auf rollende Hallen haben sich einige Menschen wohl gedacht, lege ich mir ebenfalls einen LKW zu, nur ein bißchen schneller darf er schon sein. So lange ist das noch nicht her, da wurde so ein an Lächerlichkeit nicht zu überbietendes und ausnahmslos dem privaten Exhibitionismus dienendes SUV-Gerät tatsächlich wie ein LKW, also wie ein Nutzfahrzeug besteuert. Und der Verkauf geht offenbar ungebremst weiter. Zwar haben nicht alle das Geld, um mit einem dieser Hochgeschwindigkeitspanzer deutscher Provenienz zum kleinstädtischen Billigheimer zu brettern. Da nehmen sie eben einen Reisbrenner, aus Korea oder so. Das kostet dann ein bißchen weniger teuer, hat dann aber wenigstens dieselben Außenmaße wie so so ein besterntes oder berautetes, für die Jagd (nach Schnäppchen) gedachtes Fahrzeug. Sie können damit zwar nicht fahren, tun das dafür aber öfter. Nicht ganz so billig. Dafür kommen dann die täglichen anderthalb Kilo kostengünstigeres, etwas reiferes Fleisch auf den Tisch.

Á propos reifes Fleisch: Die alte Ente, die hatte schon einen Katalysator, da wußten die meisten hierzulande noch gar nicht, daß solches auch anderswo genutzt werden kann als im chemischen Laboratorium. Wenn sie überhaupt wußten, was das ist, Chemie und Laboratorium. Diese «alte ente», die «durch die landschaft fährt», steht überdies die meiste Zeit überdacht herum und bringt seit langem nicht mehr als drei- bis allerhöchstens fünftausend Kilometer jährlich auf die Michelinchen. Und wenn die quasi Wartungsfreie denn tatsächlich mal angekurbelt wird, beispielsweise, wenn die Elektronik am alle drei Jahre neu erworbenen und damit auf dem neuesten technischen Stand befindliche französischen Kleinwagen mal wieder (nicht) durchdreht, benötigt sie (seit 2000!) kaum mehr bleifreies Superbenzin als dieses technische Wunderding, für das man schon einen Werkstattmeister mit pfadfinderischer Mentalität beziehungsweise Gut- und Langmütigkeit benötigt, wenn's mal wieder blinkt oder nicht blinkt. Und wenn es denn fährt, dann darf unsereiner dann auch gewissensberuhigt zum Ökohofladen in den Nachbarort fahren, um handgehäkeltes Gemüse und Eier von freiheitsliebenden Hühnern einzukaufen, oder Schnitzelchen vom Schweinchen, das seine Nächte zwischen Bauer und Bäurin im Ehebett verbringt, bis es vom Schlachter verkaufsthekenreif gestreichelt wird.

Soviel zur kraftfahrerischen Mobilität auf dem Lande (ich habe in Städten von jeher Bus und Bahn benutzt; die ländlichen Regionen sind hier ausreichend kommentiert). Aber das mit den Streckenstillegungen, das ist nochmal eine andere Sache, die man auch anders betrachten kann. Zum Beispiel aus der Perspektive eines Menschen, der der Meinung ist: Die Bahn gehört ebensowenig wie Energie und Wasser beziehungsweise Abwasser oder Müll et cetera nicht in gewinnorientierte Taschen. Das hat der Allgemeinheit jederzeit so kostengünstig wie irgendmöglich zur Verfügung zu stehen, und sei es subventioniert. Aber was heißt da Subvention?! Welch ein Wort! Das sind Gelder, die via Finanzamt von und für ebendiese Allgemeinheit eingesammelt wurde. Auf daß man mit der Bahn von Adorf nach Behausen komme. Und wenn nur das Bäuerchen drinnensitzt, das aufs nächstgelegene kleinstädtische Amt fahren möchte, um sich den Antrag in fünfzehnfacher Ausfertigung abzeichnen zu lassen, nach dem es dann die Kartoffeln anbauen darf, die sein Ururgroßvater schon in Scholle geworfen hat. Oder die hundert eingesammelten Schüler, die ins vierzig Kilometer entfernte Gymnasium müssen, weil man das hiesige wegen nicht ausreichender Belegung geschlossen hat. (Niemand mag die Schule — wie die Bahn —, weshalb sie eingestellt wird?) Und komme man mir bitteschön nicht mit dem «ökologischsten fahrmittel» Schienenersatzverkehr Bus! Das mag so sein. Weil er nie fährt, jedenfalls so gut wie nie. Und in den Schulferien ohnehin überhaupt nicht. Unrentabel.

Man hat die Menschen ins Auto gezwungen! Man (da stimme ich mit Hans Pfitzinger überein): das ist die Wirtschaft, die bei uns Gesetze mitschreibt, in diesem Fall wohl die Kraftfahrzeugindustrie, die es sich vor den Lobbytüren der jeweiligen Ministerien gemütlich gemacht hat und sich gütlich tut. Das war, zwar nicht so offensichtlich wie heute, auch in früheren Zeiten so. Da hießen die Chefs nur anders und hatten sich ein wenig mehr Zurückhaltung auferlegt. Und der längst angekündigte Energiekollaps war im Verdrängungsloch verschwunden. Aber für die Streckenstillegungen haben sie gesorgt. Nicht die paar, die von Plaste oder gar Elaste für sündhaft teures Geld auf zehn und mehr Jahre altes aufpoliertes Westblech umgestiegen sind, um es auf der eigens dafür hochasphaltierten Rüganer Rennbahn nach Stralsund hochkant an den nächsten Baum zu lehnen. Ich war, werte Feldpostmeisterin, in dieser Gegend bereits unterwegs, als noch niemand daran dachte, die DDR könnte mal auf westlichem Schmieröl in blühende Landschaften rutschen.

Wäre ich Bayer, würde ich sagen: Ich bin doch nicht auf der Brennsuppn dahergeschwommen.

Zum Schluß noch einen zwergenhaften Kulturkommentar zum fair oder nicht fairgetraideten Computer. Ich weiß zwar, wo dieser Ami seine Äpfel züchtet, die ich seit 1990 kaufe, aber ich habe keine Ahnung, wo sie gewachst werden. Ich vermute mal, daß die Apfelkerne mittlerweile auch in diesem konfuzianischen Kommunismus wachsen, der uns allen so sympathisch ist, weil er uns selbstlos (trotz Laktoseunverträglichkeit) unseren Milchsee leergesoffen hat. Und noch ein paar Schlückchen aus der Pulle mehr nehmen wird, zählt doch das Geldverdienen zu den höchsten chinesischen Weisheiten. Die hatten die Globalisierung bereits eingeführt, als wir noch davon ausgegegangen sind: Hinter dem Sumpf des über tausend Jahre später entstehenden Büddenwarder ist die Welt zuende. Ich habe auf jeden Fall jeweils eine Menge Geld dafür bezahlt. Fair oder nicht fair, das kann ich hier nicht fragen. Denn selbst wenn sie wollte, die kunsthandwerklich hochbegabte Nachbarin, aber einen Rechner würde sie mir nicht klöppeln können.

So, nun können Sie den nächsten Stein schmeißen. Auf die ältere oder meinetwegen alte, völlig ahnungslose Generation.
 
Sa, 26.07.2008 |  link | (3109) | 4 K | Ihr Kommentar | abgelegt: Ansichten



 

Die Natur

will nicht der ausschließliche Besitz eines einzigen sein. Als Eigentum verwandelte sie sich in ein böses Gift, was die Ruhe verscheucht, und die verderbliche Lust, alles in diesen Kreis des Besitzers zu ziehn, mit einem Gefolge von unendlichen Sorgen und wilden Leidenschaften herbeilockt. So untergräbt sie heimlich den Grund des Eigentümers, und begräbt ihn bald in den einbrechenden Abgrund, um aus Hand in Hand zu gehen, und so ihre Neigung, allen anzugehören, allmählich zu befriedigen.»

Novalis, Heinrich von Ofterdingen, Kap. 5, via hap
 
Sa, 26.07.2008 |  link | (755) | 0 K | Ihr Kommentar | abgelegt: Fundsachen



 

Klappentextjournalismus?

Zwischen Wagners Tönen ein Gespräch mit Dieter Borchmeyer, Autor des eben erschienenen Buches Nietzsche, Cosima, Wagner in der NDR-Kultur-Sendung Klassik à la carte, heute Mittag zwischen eins und zwei.

Zugestanden, das Gespräch war amusant. Das lag in erster Linie an dem humorigen und äußerst charmanten Emeritus der Heidelberger Ruprecht-Karls-Universität, der dort Neuere Deutsche Literatur und Theaterwissenschaft lehrte und als Seniorprofessor noch aktiv ist. Und durchaus auch an der mädchenhaften Kikserei der sich sehr, sehr höflich und noch höflicher fundamental in Nietzsche und Wagner Hineinfragenden.

Aber angesichts der gerade erfolgten Absägung des (für mich seit vielen Jahren: unsäglichen) berufsösterreichischen Volksmedizinnachplapperers Hademar Bankhofer, ausgelöst durch eine gemeinsame Aktion der Blogs Stationäre Aufnahme, BooCompany beziehungsweise lanu wird die Frage erlaubt sein, ob es sich hierbei nicht auch zumindest um eine zarte Variante von Schleichwerbung handelte.

Gegen Ende der Sendung sie zu ihm: Ich freue mich auf Ihr Buch. Ich werde es gerne lesen. So in etwa. Verabschiedung von Borchmeyer.

Abmoderation durch die fröhlich-höfliche Interviewerin: Sie hörten, et cetera. Dann nochmals: Buchtitel, Seiten, Verlag, Preis und so weiter. Und als letzten Satz: Es lohnt sich auf jeden Fall, das Buch zu lesen. Wer hat ihr das geflüstert?

Aber ich verstehe ja auch nichts von Werbung. Oder heißt das gar nicht Werbung, sondern product placement?

Oder ist das schlichter Klappentext- oder Waschzetteljournalismus? Denn davon verstehe ich auch nichts.
 
Fr, 25.07.2008 |  link | (2989) | 0 K | Ihr Kommentar | abgelegt: Ansichten



 

Farn auf der Bahn

Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen — ach was, besser so: Der eine baut sich zuhause eine Abba-Endlosschleife, weil er gerade leicht retroverzückt oder radneuerfindend Mamma mia gejubelt hat, und läßt damit seine Mitmenschen per Knopf im eigenen Ohr im Umkreis von drei Kilometern daran teilhaben. Einer meiner Ohrwürmer trägt den Titel Romantik, und ich nutze den hiesigen Blogplayer, um meine lieben virtuellen Nachbarn damit vollzudröhnen. Das hat weniger damit zu tun, daß ich diese alte Klamotte aus Studientagen nicht abzuwerfen in der Lage bin, sondern weil das eine ist, die so viele Falten hat und in denen sich immer wieder neues entdecken läßt.

Ich gehöre ja zu denen, die von jeher mit dem Automobilchen (auch) auf meinem inneren Beifahrersitz Nebenstrecken abschlurfen. Hans Pfitzinger, Freund und temporärer Kollege (et vice versa) seit Schleyerfahndungszeiten, er aktiver «Schreiber, Übersetzer, Seifenbläser» und kritischer taz-Leser, ich nichts anderes mehr als Flâneur, hat das, nenne ich's mal unbescheiden so, kürzlich auf seiner Seite derart gewürdigt:

«Der olle Jean Stubenzweig hat inzwischen zweifellos seinen ganz eigenen Stil gefunden beim Schreiben. Das liest sich, wie wenn man nicht mit Vollgas durch die Gegend rast, sondern sich Zeit nimmt für die Dinge am Wegesrand, die Wolken am Himmel, und die Gedanken, die in der Phantasie entstehen, wenn der Mensch nicht gehetzt wird und sich nicht hetzen lässt. Jean Stubenzweig schreibt in seinen besten Momenten so, als würde er sich gemächlich im sanft schaukelnden Deux Chevaux durch eine schöne französische Landschaft bewegen. Tatsächlich fährt er seit ungefähr 1789 eine Citroën-Entë — vielleicht hat das aufs Schreiben abgefärbt.»

Mich artig für solch warmen Worte bedankend möchte ich jedoch darauf hinweisen, daß hap, wie wir ihn seit gemeinsamen Zeitungszeiten nennen, nicht nur die Romantiker, die ich zu deren Zeiten thematisch forschend ja lediglich gestreift habe, besser kennt als jeder Exeget alttestamentarischer Ereignissse oder auch nicht, also nicht nur wie der Pastor schnittmusterartig seine sonntägliche göttliche Menschenliebe von der Kanzel runtersäuselt, sondern in jeder Textfalte immer wieder frisch oder neu, auch schonmal regelungerecht entstandenes Leben entdeckt. So ist die Freude verständlich, die bei ihm (und auch bei mir) aufkommt, wenn sich offensichtlich Jüngere mit Sachverstand und Textgefühl bemühen, der von Stereotypen verseuchten Menschheit klarzumachen, daß es sich bei der Romantik um etwas anderes handelt als um deren Abziehbild. Mehr noch, viel mehr noch: Hans Pfitzinger lebt die Romantik. Das allerdings im Rahmen der Möglichkeiten, die ihm zu diesen aufgeklärten Zeiten, deren zeitgenössischen Verweser nichts anderes im Sinn haben als die Aufklärung, die mit Diderot und d'Alembert> ihren zumindest schriftlichen Anfang nahm, abzuwickeln beziehungsweise die biblia pauperum, diese fast ausschließlich aus Bildern bestehende Armenbibel, wieder als Ausbildungstandard einzuführen. Oder so: Die Romantik entwickelte sich zwar als Gegenpol zur Aufklärung, aber sie schloß dieses Denken keineswegs aus. Die Praktiker ersterer haben aus letzterer gar eine außerordentliche Energie bezogen. So äußerte Jochen Gerz einmal:
«Ich schätze die Hoffnungslosigkeit der Romantiker, die Politisiertheit der Romantiker. Ich halte Novalis für einen ausgesprochen scharfen Denker.

Eine Arbeit wie die von Jean Paul, in der er alle Utensilien in seinem Zimmer notiert, ist beeindruckend. Es ist klar, daß da eine Panne im Programm ist. Der Künstler hat ‹nichts› mehr zu sagen. Die Kunst verläßt den Kontext, für den sie geschaffen war. Der Auftrag ist zu Ende, das Programm ist aus. Daß die Kunst auch der Kurzschluß ihres Systems sein kann, das hat mich beeinflußt. In der Romantik kommt es zur Panne des Auftrags, eigentlich ein schöner Moment, unglaublich scharf und ohne jede Entschuldigung. Scharfgestellt wird auf die Kunst, und was da steht, nackt und alleine, das ist eben die Kunst. Die Kunst ohne Dauer, Publikum, Auftrag. [...] Das ist auch politisch. Das entspricht einem fast französischen Begriff des Politisierten [...]. Das allerwichtigste: daß sie eine relativ würdige, unexpressive Haltung eingehalten haben des totalen Fehlens von Anlaß zu Hoffnung. Die Romantiker waren total getrennt von ihrer Liebe, ihrer Sehnsucht, ihrem Verlangen nach Ursprung oder Zukunft, von ihrem eigenen Bewußtsein, von ihrem Programm, und ohne zu klagen und zu lamentieren und ohne sich zu verbohémisieren haben sie das ausgehalten.»
Das in etwa ist es, das Hans Pfitzinger lebt. Und zum Programm des romantischen Aufklärers oder auch aufklärerischen Romantikers gehört sein Dasein als Sisyphos. Er verrrät nicht nur die Pläne der Götter, er unterzieht sich auch dieser Strafe (von der ich allerdings nicht so genau weiß, weshalb sie ihn ereilt hat):

«Und weiter sah ich den Sisyphos in gewaltigen Schmerzen: wie er mit beiden Armen einen Felsblock, einen ungeheuren, fortschaffen wollte. Ja, und mit Händen und Füßen stemmend, stieß er den Block hinauf auf einen Hügel. Doch wenn er ihn über die Kuppe werfen wollte, so drehte ihn das Übergewicht zurück: von neuem rollte dann der Block, der schamlose, ins Feld hinunter. Er aber stieß ihn immer wieder zurück, sich anspannend, und es rann der Schweiß ihm von den Gliedern, und der Staub erhob sich über sein Haupt hinaus.» (Homer: Odysee, 11. Gesang [hier zitiert nach Karl Kerényi, Die Mythologie der Griechen. Die Götter- und Menschheitsgeschichten.])

Sein Blog, der schamlose, den hap immer wieder auf den Hügel der Erkenntnis zu rollen versucht, heißt: Keine Kernkraft (mehr), keine Luftverpester (mehr), nicht mehr fahn fahn fahn auffe Autobahn, sondern eher, wie neulich in diesem Großartigen Tor verkündet wurde, von mir im zweiten Abschnitt leicht variiert: «Farn, Farn, Farn» auf die Autobahn. Und deshalb, immer und immer wieder: Bahn Bahn Bahn.

Da stimme ich hap nun unbedingt zu. Denn ich gehöre ja, neben meinen abseitigen Enten(aus)flügen, zu denen, die auch auf Fahrten in die Metropolen gerne neben den Rennstrecken dahinrollen, die sich gerne auf mehr Rädern als nur vier von Misthaufen zu Misthaufen rattern lassen. Berlin, beispielsweise, über die mecklen- und brandenburgischen Dörfer anzufahren, kommt Landschafts- und Menschenerkundungen gleich. Allerdings ist es nicht ratsam, mehr als ein Faß Wein und einen Sack Kartoffeln mitzuführen, denn man fährt schließlich nicht im Transibierien-Express ohne Halt durch bis nach Wladiwostok, sondern man befindet sich hierzulande in Kurz-vor-hinter-Sibierien, und deshalb muß man mindestens zweimal umsteigen von Büddenwarder bis nach Angela Merkel. Aber da die warten kann (allerdings gerade mal dreißig Minuten, denn auf der Agrarstrecke ist man auch nicht viel langsamer unterwegs als auf der Mehdorn-Flugpiste, für die erstmal Hamburg angelaufen werden muß), ist es unerheblich.

Nun, am Dienstag, dem 22. Juli, ging wieder einer dieser pfitzingerschen Appelle hinaus: «Ausbau der öffentlichen Nah- und Fernverkehrsverbindungen!» Und weiter hieß es:

«Das leiseste Auto ist das Auto, das gar nicht erst zugelassen wird.»

Aktuelle Ereignisse warfen allerdings so arge Schatten nach hinten, so daß ich etwas zu bedenken geben mußte:

«Jawoll! «Ausbau der öffentlichen Nah- und Fernverkehrsverbindungen», nicht Abbau!

Die Dame wollte letzte Woche umwelttechnisch das Auto stehen lassen und mit den Öffentlichen in die Nähe Kiels fahren (auch spätere Mädchen sind ja gerne lernfähig). Sie war gegen Mittag losgefahren und unter Benutzung von Bus (nach Hamburg-Rahlstedt), S-Bahn bzw. «Schienenersatzverkehr» wegen jahrzehntelanger Verrottung der Strecke, also wieder mit dem Bus von Milchkanne zu Milchkanne nach Hamburg-Hauptbahnhof und dann von dort aus und aus Verzweiflung mit dem Intercity nach Kiel. Ankunft in Kiel gegen 18 Uhr. Hätten die anderen Klassentreffler sie nicht dort abgeholt, weil die Feier in Preetz bereits im Gange war, wäre sie nochmal eine Stunde unterwegs gewesen. Sechs Stunden (plus abholende Zubringer) für knapp hundert Kilometer. Mit dem Autochen braucht man bei Tempo 80 bis 90 auf der Landstraße etwa eine Stunde von Tür zu Tür.

Gekostet hat das Ganze für die einfache Strecke rund fünfunddreißig Euro, was auch daran lag, daß die Deutsche-Bahn-Schalter-Expertin ihr eine Fahrkarte für den HVV (Hamburger Verkehrs-Verbund) verkaufte, mit der der Herr Bahnzugbegleiter nichts anfangen wollte (was nichts mit dem ICE-Zuschlag zu tun hatte, sondern mit dem falschen Ticket, wie das auf Neubahndeutsch heißt!) und der Delinquentin nochmal den vollen Fahrpreis Hamburg-Kiel berechnete, rund fünfundzwanzig Euro (nicht eingerechnet den Bus-Fahrpreis von Büddenwarder nach HH-Rahlstedt). Dabei hatte sie noch Glück, daß er ihr kein Strafporto aufbrummte oder sie gar zur Erkenntnisdienstlichen Behandlung bzw. zum Brummen in den Polizeigewahrsam ins schleswig-holsteinische Guantánamo schickte.

Am Sonntag wurde sie mit dem Twango abgeholt, weil sie sich dem verständlicherweise nicht nochmal aussetzen wollte. Benzinkosten für die knapp 200 Kilometer (hin und zurück): 15 Euro. Und die beiden Söhne sowie der der Sack wunderbarer neuer Kartoffeln für den Vater durfte auch noch mit (mal eben ein kleiner Umweg), ohne den Fahrpreis wesentlich zu erhöhen. Und bei der biologisierenden und in Kronshagen wohnenden Schwester waren die Jungs auch noch mal eben.

Sie hat nun wirklich lange überlegt, ob sie in Zukunft mit den Öffentlichen fährt. Was auf dem Land einfach nicht geht, will man hin und wieder was einkaufen oder mal den siechen Mann umtütteln oder wenigstens Händchen halten und nen lütten Klönsnack halen.

Und wenn das, wie wir nun wissen, schon zwischen den Städten schwierig ist oder auch: nicht funktioniert. Deshalb wird sie in den nächsten Wochen einen neuen Twungo zulassen.»


Und nun höre ich sie schon wieder laut rufen, unsere Ökobiodynamischen: Was hängt ihr auch auf dem Dorf rum? Dafür müßtet ihr doppelt zahlen müssen, ihr Landzersiedler und -versiegler! Haben die Damen und Herren eigentlich schon mal ein klein wenig ihrer verfügbaren Denkmasse insofern eingesetzt: als es möglicherweise Menschen geben könnte, die seit Generationen, etwa seit 1789 oder gar vor dem Westfälischen Frieden, Dorfbewohner sind? Und nicht alle Stadtflüchter? Menschen, die nicht in der Stadt leben möchten, auch wenn es alles andere als billiger ist auf dem Dorf. Die ihre Kinder wie weiland die Urururgroßeltern über die Koppel hoppeln sehen und nicht eingesperrt werden wollen in diese Kisten, die auch nicht schöner anzuschauen sind als selbst der einfallsloseste Dorfkasten? Es gibt sie, tatsächlich. Und da sieht das dann so aus, wie aus einem Leserbrief in der Süddeutschen Zeitung hevorgeht, in dem es primär um eine neue Bemessung der Kraftfahrzeugsteuer nach Abgasausstoß ging:

«Aber was ist mit den Menschen auf dem Land? Die benötigen (mindestens) einen PKW. Denn in ländlichen Regionen fahren Busse, wenn überhaupt, nur zweimal täglich. Durchaus auch innerhalb von Verbundsystemen. Das hat beispielsweise bzw. sehr häufig zur Folge, daß Schüler, deren Unterricht 15 Minuten länger dauert als die fahrplanmäßige Abfahrt des Busses, nicht mehr nach Hause kommen, weil der Bus weg ist. Oder der Tischler-Lehrling muß Überstunden machen, weil der Meister gerade einen Eilauftrag an Land gezogen hat, für eine dringendst einzubauende Küche in einem Reihenhaus. Oder die Auszubildende oder auch die schon länger Beschäftigte einer Arztpraxis muß über Busabfahrtzeiten hinaus verweilen, da sich zunehmend die Meinung verbreitet, einzuhaltende Sprechstunden seien dienstleistungsfeindlich.

Deshalb braucht es gar einen Zweitwagen, da die stundenweise für 200 Euro monatlich im 20 Kilometer weit abgelegenen Städtchen als Friseuse tätige Mama (die Mietnebenkosten müssen ja auch bezahlt werden) oder der für 2.000 Euro brutto in der 80 Kilometer entfernten Firma schichtarbeitende Papa losmüssen, um die Lieben einzusammeln — oder sie, wenigstens, zu Sportveranstaltungen kutschieren zu können [...].

Zwei Automobile! Davon meist eines älteren Baujahres. Eines vielleicht gerade noch Schadstoffklasse Euro 3, das andere jedoch vor vielen Jahren für 1.000 Mark erstandener, aber immer irgendwie durch den TÜV gehuschter Schrott. Und die müssen beide ersetzt werden. Doch wovon? Also ist man gezwungen, weiterhin mit den alten Kisten zu fahren und mit höherer Kraftfahrzeugsteuer sowie ansteigenden Benzinkosten plus angestiegener, steuerlich nicht absetzbarer, Umsatzsteuer das monatliche Budget empfindlich zu verringern. [...]»


Und nun dürft Ihr Euch wiederholen, die Abba-Endlosschleife abfahren. Wenn Ihr durchgehalten habt bis hierher.
 
Fr, 25.07.2008 |  link | (5463) | 18 K | Ihr Kommentar | abgelegt: Unterwegs



 

Noch mehr Bühne

«... was die professionellen Mitglieder der Journalistenzunft täglich so akkurat beherrschen — und am Ende erweist es sich, dass sämtliche Beteiligte in diesem redaktionellen Kasperltheater allesamt auch wiederum nur Journalisten gewesen sind. Kurzum: Bullenkrieg in Büttenwarder

Klaus Jarchows gespiegelte Medienlese.

Doch das Traumtheater von Chat Atkins erst, das sich In somnambuler Umnachtung abspielt:

«Beim zweiten Blick, den ich dann riskierte, erschien der Mann dort drüben mir völlig verwandelt: Hinter dem schnieken Anzug sah ich plötzlich die rote Litewka und die goldene Litze des Leierkastenäffchens hindurchblitzen. Statt der teuren Zigarre, die er mit perfekt manikürten Fingern kunstgerecht beschnitt, hörte ich ihn mit der Sammelbüchse des Außendienstlers klappern.»
 
Do, 24.07.2008 |  link | (529) | 1 K | Ihr Kommentar | abgelegt: Fundsachen



 

Mein Blütensternengärtchen

Gestern kam in meinem alten Netzzuhause die Bitte an, die harsche Kritik an Annette Gerlach (siehe unten*) doch auch mal anderswo öffentlich zu machen. Mit anderswo gemeint war ausgerechnet YouToube, mit dem ich mich ja nach diesem US-Urteil noch schwerer tue als früher schon (wenn es auch zweifelsohne Schätze zu heben gibt dort). Aber ich liefere nunmal ungern Daten bei diesem Moloch ab. Sei's drum. Aber ein Thema ist arte allemale.

Jahrelang war ich diesem Sender geradezu hoffnungslos verfallen, und zwar sowohl rechts als auch links des Rheins. Bis die Politikerstimmen lauter wurden, die mehr Zuschauer forderten, im anderen Fall Schließung oder Vereinigung mit 3sat. Zu teuer. Das übliche. Man schickte 1999 NDR-Intendant Jobst Plog an die Präsidenten-Front. Es begann eine seltsame Rumstocherei mit der Stange im Nebel, eine offenbar orientierungslose Suche nach dem Zuschauer, die bisweilen schon komisch anmutende Programmblütengärtchen aufblühen ließ. Unsereins animierte das zu bisweilen heftigen Ausfällen (ich reiche das demnächst hier nach; unten ein Vorgeschmack). Geblieben ist eine ambivalente Haltung gegenüber meiner ehemaligen Geliebten arte.

Nun bin ich hin und wieder ja durchaus versucht, auch mal wieder dezidiert Positives über arte zu schreiben. Es fällt schwer. Aber wir brauchen diesen Sender auch und unbedingt — wie andere ihre lediglich von geistiger Umweltverschmutzung unterbrochenen Werbeprogramme. Seit seinem Bestehen bin ich sowohl in Frankreich als auch in Deutschland Abonnent dieser eigentlichen Ersten Reihe der Öffentlich-Rechtlichen. Von ihnen wird der von Kohl und Mitterand händchenhaltend in den Schoß von Strasbourg gelegte deutsch-französische Freundschaftssender nicht nur finanziert, sondern auch befeuert: Alle Beiträge werden grundsätzlich bei den Gebührenpflichtigen redaktionell gefüttert, um dann, mit dem ökobiologischdynamischen Signum arte aufgewertet, rund ein oder auch zwei Prozent Zuschaueranteil missionstechnisch zu verstrahlen.

Damit keine Mißverständnisse entstehen: Ich begrüße keineswegs die frühere poppolitisch — sowas tut ja nicht weh, da das Stimmvolk ohnehin das Fernsehen der allerhintersten Reihe bevorzugt —, bereits erwähnte Zusammenlegung mit 3sat oder gar die Einebnung dieser Einrichtung. Wir als Steuer- und Gebührenzahler haben ein Recht auf unser Minderheitenprogramm. Da die gemeinen ARD- und ZDF-Programme allesamt zum Nicht-mehr-Hinschauen sind (Ausnahmen bestätigen die Regel), bleiben ohnehin nur noch der Bundessender phoenix, das wunderbare, vom ZDF überdachte und gepflegte 3sat (das allerdings auch von österreichischen und schweizerischen Minoritäten mitbedient wird, was es noch attraktiver macht). Und eben unser ewig flimmerndes Sternchen am Fernsehfirmament: arte.

Daß aber, wie unlängst geschehen, unwidersprochen die mittlerweile offensichtlich in die Senderschuhe gewachsene Andrea Fies, bevor man sie animiert ins TV- beziehungsweise Computerfensterchen hüpfen läßt, Irreführungen — andere würden es als Lüge bezeichnen – verkünden darf, das schlägt dem ÖR-Minoristen die monatliche, nicht eben unstattliche Zwangsabgabe ins Gesicht. Gemeint ist der Hinweis der netten Andrea (aber nett sind sie alle in diesem Streichelsender) auf die Möglichkeit, alle arte-Beiträge via Internet eine Woche lang nochmal «nachschlagen» zu können. Das ist alles wunder- und befürwortbar — aber eben nicht, wie uns die immer noch junge Frau innerhalb der Programm-Eigenwerbung weißmachen möchte, «kostenlos». Die erste Reihe ist via Abonnement bezahlt. Ob man sich hin- oder hineinsetzt ins arte-TV-Theater, spielt sozusagen keine Rolle. Diese Behauptung ist schlicht eine Unverfrorenheit. Und sie kann überdies zur Folge haben, daß es einmal mehr hochwogt, das Getöse, das die Verleger veranstalten, wenn es um die Aktivitäten der Öffentlich-Rechtlichen geht (und mittlerweile scheint diese Verlautbarung — heimlich, still und leise? — auch getilgt).

Zumal arte so gänzlich werbefrei schon lange nicht mehr ist, zunehmend aufgeregt das eigentlich Wahre des Lebens proklamiert, aufdringlich bis peinlich noch einen draufgibt auf die Kochomanie und das eine ums andere Mal Flüssigseifenoperetten in den Guckkasten hebt, die gut und gerne dem Vorabendprogramm der finanzierenden Anstalten zu Bildschirm stünden. Und überdies scheint arte zunehmend zum Missionssender zu verkommen. Es ist auffällig, wieviele Gottsucher sich da in den Redaktionssesseln die Hintern breitsitzen: die Religionsthemen nehmen schon arg überhand (gern versteckt in der Rubrik Wunderwelten). Da sei doch schonmal darauf hingewiesen: Kirche und Staat sind sowohl in Frankreich als auch in Deutschland getrennt. Andererseits: in letzterem wird die Kirchensteuer ja zwangseingetrieben wie die Rundfunk- und Fernsehgebühr.

Aber wer weiß, möglicherweise hat sich da eine ökonomisch-ökumenische euroglobale Investorengemeinde gebildet, die arte hin und wieder den prallgefüllten Klingelbeutel rüberwachsen läßt. Die Grünen vielleicht? Die glauben ja auch zunehmend heftiger — nicht nur an den lieben Gott, der's schon richten wird.

*«Annette Gerlach, die sich so gerne möndan gibt und mit ihrer Kokettierei oft fast pubertär laut ist. Obwohl sie diese Gespreiztheit vermutlich überhaupt nicht nötig hätte. Vermutlich! In den Informationssendungen halte ich's gerade noch aus, weil sie sich darin ein wenig zurücknimmt, in die Sachlichkeit zwingt. Was man dann allerdings auch deutlich sieht an ihrem zur Souveränität grimassierten Gesicht. Selbst dabei fühle ich mich häufig als Zuschauer vor einer Provinzbühne. Wie ‘ne Rampensau führt sie sich allerdings auf, wenn sie Veranstaltungen moderiert. Vor allem beim Anflöten von Musiksendungen pfeift sie in ihrem exhibitionistischen Gehabe bisweilen unerträglich falsch. Sie verfehlt dabei schlicht den natürlichen Ton, drückt die erotische Stimme unfreiwillig in den Satirekeller. Bisweilen werde ich das Gefühl nicht los, daß an Annette Gerlach der Schönheitschirurg bereits im Mutterleib aktiv war. Da macht sie sogar meine immer wieder mal durchbrechende, fast ungläubig staunende Ehrfurcht vor ihrer Polyglotterie zunichte. Sie bringt's dann fertig, daß sich alle schlechten Assoziationen in mir versammeln, und sie löst beispielsweise in mir das Bild von Mademoiselle Parvenue auf der Münchner Maximilianstraße oder dem Hamburger Jungfernstieg aus oder in dem Teil des ersten Arrondissements von Marseille, wo die Edelläden gestapelt sind, wo Madame aus Vallon des Auffes oder Malmousque, also vom unteren Meeresanrainerteil der Corniche Président John Kennedy ...» [2002]
 
Do, 24.07.2008 |  link | (15280) | 10 K | Ihr Kommentar | abgelegt: Ich schau TeVau



 







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Jean Stubenzweig motzt hier seit 6511 Tagen, seit dem Wonne-Mai 2008. Letzte Aktualisierung: 07.09.2024, 02:00



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© (wenn nichts anders gekennzeichnet): Jean Stubenzweig





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